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Aktienoptionen: Anwalt will Klage gegen Apple abändern

04.01.2007 | 12:30 Uhr |

In der Sammelklage gegen Apple wegen irregulär vergebener Aktienoptionen will der Anwalt Mark Molumphy neue Aspekte einfließen lassen, die sich durch Apples am 29. Dezember an die Börsenaufsicht SEC eingereichten Bericht ergeben haben.

Apple räumt in seinem Abschlussbericht über den Optionsskandal ein, dass CEO Steve Jobs von den Praktiken gewusst, aber finanziell nicht davon profitiert habe. Zwischen 1997 und 2002 seien insgesamt 6.428 Zuweisungen von Aktienoptionen inkorrekt gewesen. Molumphy sieht den fall daher als einzigartig an: "Das Backdating passierte in großem Rahmen unter Mitwissen der Top-Manager". In der am Bezirksgericht von Nordkalifornien verhandelte Klage vertritt der Anwalt Aktionäre, die das Top-Management im Namen der Firma Apple verklagen. Durch die Praxis der Optionsvergabe sehen die Anteilseigner den Mac-Hersteller finanziell geschädigt.

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