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Apple-Aktionäre stimmen gegen Pflicht zur Nachfolgeregelung

24.02.2011 | 07:17 Uhr |

Wie erwartet hat gestern die Mehrheit der Apple-Aktionäre auf der jährlichen Aktionärsversammlung gegen einen Antrag einer Investorengruppe gestimmt, der von Apple eine Pflicht zu Nachfolgeregelungen für leitende Angestellte forderteWie erwartet hat gestern die Mehrheit der Apple-Aktionäre auf der jährlichen Aktionärsversammlung gegen einen Antrag einer Investorengruppe gestimmt, der von Apple eine Pflicht zu Nachfolgeregelungen für leitende Angestellte forderte

Äpfel auf Tablett mit Apple-Logo
Vergrößern Äpfel auf Tablett mit Apple-Logo

Aufgrund der gesundheitsbedingten Abwesenheit von Steve Jobs , der auch der gestrigen Veranstaltung ferngeblieben war, hatte eine Gruppe eine Regelung zur Abstimmung gestellt, nach der Apple jährlich einen Plan zu möglichen Nachfolgeregelungen von Jobs und anderen hätte veröffentlichen sollen. Apples Aufsichtsrat hatte die Forderung mit der Begründung zurückgewiesen, solche Pläne würden nicht nur die Angestellten schädigen, sondern auch die Suche nach neuem Personal erschweren. Die Befürworter argumentierten, eine solcher Plan würde keine konkreten Kandidaten für die CEO-Position benennen, sondern sollte nur aufzeigen, wie Apple eine Vakanz oder einen absehbaren Wechsel auf wichtigen Positionen behandeln würde. Hewlett-Packard und Microsoft hätten solche Pläne. Alle sieben Mitglieder des Aufsichtsrates wurden wieder in das Gremium gewählt.

Zum für den 2. März angekündigten Special Event ließ sich Apples COO Tim Cook nur wenig Neues entlocken. Auf die Frage eines Aktionärs, wie Apple mit neuen iPhones und iPads im Konkurrenzumfeld bestehen will, meinte Cook nur: "Der 2. März wird die Antwort geben." Auf die Behauptung eines Aktionärs, Apple würde sich auf iPad und iPhone konzentrieren, währenddessen den Xserve einstellen und somit das Unternehmensgeschäft vernachlässigen, meinte Cook, das Gegenteil sei der Fall. 80 Prozent der Fortune-100-Unternehmen würden ihre Mitarbeiter mit dem iPhone ausstatten, 80 Prozent testen das iPad oder setzen es bereits ein. Auch wenn Apple als verbraucherfreundlich gelte, hätten seine Produkte durchaus Auswirkungen auf das Unternehmensgeschäft. Auch auf den Mac würden zunehmend CIOs achten und ihre Infrastrukturen diversifizieren. Der Mac zeige sich ihnen als nützlich, speziell dann, wenn Viren die IT des Unternehmens plagten.

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