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Jobs: Am Anfang war das iPad

02.06.2010 | 16:40 Uhr |

Das iPad war eigentlich vor dem iPhoneda: Apple-Chef Steve Jobs gab das populäre Handy erst in Auftrag, als er den größeren Prototypen eines Tablet-Computers gesehen hatte.

Steve Jobs Macworld Expo 2008
Vergrößern Steve Jobs Macworld Expo 2008

"Dann haben wir den Computer zunächst einmal ins Regal getan und uns auf das Handy konzentriert", sagte Jobs bei der Technologie-Konferenz D8 in Kalifornien. Das iPhone kam 2007 auf den Markt, das größere Gerät startete Apple unter dem Namen iPad vor zwei Monaten.

Am Anfang sei seine grundsätzliche Idee gewesen, einen Gerät ohne Tastatur zu entwickeln, dass sich bequem mit dem Finger bedienen lasse, sagte Jobs am Dienstagabend (Ortszeit). Es habe sechs Monate
gedauert, bis der erste Prototyp vorlag. "Als ich die Bedienung gesehen habe, dachte ich: Daraus kann man wunderbar ein Handy machen", erinnerte sich der Apple-Chef.

Jobs ging bei seinem Podiumsgespräch auf diverse aktuelle Streitthemen um Apple ein. Eher widerwillig nahm er Stellung zur immer schärferen Rivalität mit dem Internet-Konzern Google. "Sie wollten mit uns konkurrieren. Wir sind nicht ins Suchmaschinengeschäft eingestiegen", gab er dem Wettbewerber die Schuld an der heutigen Eskalation.

Der Apple-Chef nahm den chinesischen Elektronik-Produzenten Foxconn in Schutz, der nach einer Selbstmord-Serie unter den Mitarbeitern in der Kritik steht. "Foxconn ist kein Ausbeuterbetrieb", sagte Jobs. Apple sei gleichwohl besorgt und führe auch eigene Untersuchungen durch. Bei Foxconn werden iPhones und iPads gefertigt. (dpa).

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