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Drei Kandidaten für den Golden Master

15.10.2014 | 12:30 Uhr |

Nur noch wenige Tage bis zur Veröffentlichung: OS X 10.10 Yosemite ist bereits Golden Master. Schon am Donnerstag könnte es soweit sein.

8. Oktober: Special Event angekündigt

Im Vorjahr gab Apple auf einem Special Event zur Vorstellung neuer iPads den Startschuss für OS X 10.9 Mavericks. Aller Voraussicht nach wird Apple für Yosemite eine ähnliche Gelegenheit nutzen. Für den 16. Oktober, einem Donnerstag, hat das Unternehmen jedenfalls zu einem Special Event in die eigene "Townhall" in Cupertino eingeladen. Neben neuen iPads stehen auch neue Macs auf dem Programm. Wenn diese dann in den Handel kommen, könnte auf ihnen bereits OS X 10.10 Yosemite vorinstalliert sein.

1. Oktober: Vierte Public Beta und erster Golden Master

OS X Yosemite ist im Plan für eine Veröffentlichung im Oktober . Entwickler haben am 1. Oktober einen ersten Kandidaten für den Golden Master erhalten, sicheres Zeichen für die baldige Veröffentlichung der finalen Fassung. Bis Mitte des Monats sind zwei weitere Kandidaten hinzu gekommen, die Public Beta bleibt aber vorerst bei der vierten Version stehen.

16. September: Achte Developer Preview und dritte Public Beta

Am 17. September wird Apple iOS 8 zum Download freigeben, das neue Betriebssystem für den Mac dürfte aber auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, in der Nacht zum Dienstag haben registrierte Entwickler die nunmehr achte Developer Preview von Yosemite erhalten. Die bis zu eine Million Tester, die nicht als Entwickler registriert sind, können ab sofort die dritte Public Beta von Yosemite auf ihren Rechner installieren. Im vergangenen Jahr hatte Apple nach der achten Entwicklervorschau die finale Version von OS X 10.9 Mavericks herausgebracht, damals hatte es jedoch keinen öffentlichen Beta-Test gegeben. Bisher gingen Experten von einer Yosemite-Veröffentlichung in der zweiten Oktoberhälfte aus.

Die Neuerungen der Developer Preview und der Public Beta sind vorwiegend kosmetischer Natur, wie etwa 9to5Mac berichtet. So fragt nun die Wetter-App nach Erlaubnis, den Standort des Mac nutzen zu dürfen, dem Fenster Systemeinstellungen fehlt nun die Schaltfläche "Alle zeigen" - stattdessen soll man mit Vor- und Zurück-Pfeilen durch die Einstellungen navigieren. Safari hat zudem einen neuen Startbildschirm erhalten. Die Public Beta erhält laut Ars Technica nun auch alle Continuity-Funktionen für das Zusammenspiel mit iOS 8 - bisher konnten ja nur registrierte Entwickler auf Vorabversionen des neuen iPhone- und iPad-Betriebssystems zugreifen.

27. August: Cloud Kit nur ab Beta 5

Am gestrigen Montag hat Apple seine Cloud-Services umgestellt und gibt sie nur noch für die fünfte oder sechste Beta-Version von OS X Yosemite und iOS 8 frei. Betroffen sind davon Cloud Kit, iCloud Drive, die iCloud Photo Library, Mail Drop, Safari History und Call History, heißt es in einer Release Note an Entwickler.  Wer also noch nicht die jüngsten Betas installiert hat, sollte das unverzüglich tun. Was das für die Public Beta von OS X Yosemite bedeutet, steht nicht in der Information. Die zweite öffentliche Vorabversion des kommenden Mac-Betriebssystems ist jedoch auf dem Entwicklungsstand der sechsten Developer Preview, sie sollte also mit den Cloud-Diensten zurecht kommen. Die erste Beta war jedoch ähnlich der vierten Developer Preview, die jetzt nicht mehr mit iCloud funktioniert.

Für OS X Yosemite und iOS 8 bohrt Apple seine Cloud-Services weiter auf, so dient die Funktion Mail Drop etwa dazu, Anhänge bis zu 5 GB Größe per Mail zu versenden. Um kein Eingangspostfach zu verstopfen, werden große Dateien auf dem iCloud-Speicher des Versenders zwischengespeichert, wo sie der Empfänger zum Download findet. Auch die Foto-Bibliothek will Apple komplett in die iCloud auslagern, so dass sich alle Bilder auf allen Geräten eins Nutzers synchronisieren lassen. Der bisher angebotene Fotostream ist auf 1000 Bilder begrenzt. Die finale Version von OS X Yosemite erwarten wir für die zweite Oktoberhälfte, iOS 8 sollte bereits Mitte September mit einem neuen iPhone erscheinen.

22. August: Zweite Public Beta

Während Entwickler mittlerweile die sechste Vorabversion von OS X Yosemite testen, hat Apple in der Nacht für die Teilnehmer des öffentlichen Beta-Tests die zweite Fassung des kommenden Mac-Betriebssystems herausgebracht. Diese kommt rund einen Monat nach dem Start des öffentlichen Beta-Tests, an dem bis zu einer Million Mac-Anwender teilnehmen können. Apples Anmeldeseite akzeptiert nach wie vor Registrierungen, Interessierte können also auch jetzt noch einsteigen. Laut Arstechnica weist die Build-Nummer der zweiten öffentlichen Beta darauf hin, dass sie mit der sechsten Developer Preview auf etwa dem gleichen Stand der Entwicklung sein müsste, die erste Beta war ungefähr auf dem von Developer Preview 4. Apple hat also in der Zwischenzeit einige Fehler beseitigt und das Design weiter in Richtung der "flachen" Optik angepasst. Die zweite öffentliche Beta ist über die Softwareaktualisierung zu bekommen. Wer neu an dem Test teilnehmen will, erhält nach der Registrierung einen persönlichen Gutscheincode für den Mac App Store. Die Beta sollte man jedoch besser nicht auf dem Produktivrechner installieren, sondern besser auf einem Zweitrechner oder wenigstens einer externen Festplatte. Ein vorheriges Backup ist auf alle Fälle ratsam.

19. August: Yosemite Beta 6 mit optischen Korrekturen

Apple schreitet mit der Entwicklung  von Yosemite offensichtlich gut voran. Registrierte Entwickler können die Developer Preview 6 von OS X 10.10 über die Update-Funktion des App Store installieren. Sie trägt die Build-Nummer 14A329f. Inhaltlich werden die Schritte von Preview zu Preview allmählich kleiner. In der DP6 steht nun der Modus „Nicht stören“ wieder für die Mitteilungszentrale zur Verfügung und detaillierte Einstellungen für Apps die Daten auf dem iCloud Drive speichern. Außerdem gibt es viele kleine kosmetische Veränderungen, wie neue Icons für diverse Module der Systemeinstellungen, zusätzliche Yosemite-Bilder als Schreibtischhintergrund oder neue Programm-Icons für Digitale Bilder, Schriftsammlung und Script-Editor. Auch die Statusanzeige, die bei einer Änderung von Lautstärke und Helligkeit auf dem Bildschirm eingeblendet wird, kommt nun im aktuellen Frostglas-Look. Die auch außerhalb von Entwicklerkreisen verfügbare Public Beta hat indes noch kein Update erhalten. Rainer Franke

5. August: Fünfte Beta

Während die Public Beta noch keine Aktualisierungen erfahren hat, arbeitet Apple weiter an der Entwicklerversion von OS X 10.10 Yosemite. In der fünften Beta hat Apple vor allem an der neuen Programmiersprache Swift gearbeitet und bekannte Fehler und Instabilitäten besorgt. Zeitgleich hat der Mac-Hersteller auch die fünfte Vorabversion von iOS 8 herausgebracht, die vor allem in ihrer Version für das Apple TV Neuerungen bringt: Das Design der Oberfläche für die Settopbox wird merklich "flacher" und passt sich so dem Look von iOS 8 und OS X 10.10 an. Eine zeitgleiche Veröffentlichung von OS X 10.10 Yosemite und iOS 8 scheint möglich - aufgrund der neuen Continuity-Funktionen auch sehr sinnvoll.

4. August: Zurück zu Mavericks

Die Public Beat von Yosemite ist zwar schon recht ausgereift, aber nach wie vor eine Beta-Version eines Betriebssystems. Wer Gründe hat, zurück zu Mavericks zu wechseln, hat hoffentlich vor der Yosemite-Installation daran gedacht, ein Backup seines Mavericks-Macs anzulegen oder gleich einen USB-Stick mit dem Mavericks-Installer. Unsere Kollegen der Macworld beleuchten alle Szenarien voreiliger Beta-Tester und erklären, wie man zurück zu Mavericks kommt, auch wenn man Yosemite etwa auf die einzige Partition eines mit Mavericks ausgelieferten Macs installiert hat.

29. Juli: Public Beta keine Developer Preview

Die in der vergangenen Woche veröffentlichte Public Beta von OS X 10.10 Yosemite unterscheidet sich um eine Build-Nummer von der aktuellen Vorabversion für registrierte Entwickler. Laut der von Apple veröffentlichten FAQ sollen Entwickler öfter neue Fassungen erhalten als Normalanwender. Was diese ebenso beachten müssen: Die Continuity-Funktionen können sie mangels einer öffentlichen Beta für iOS 8 natürlich nicht testen. Was Beta-Tester sonst noch zu beachten haben, lesen Sie hier

25. Juli: Gutscheincodes für Public Beta erreichen Anwender

Apple verschickt Gutscheincodes für alle registrierten Tester. In der E-Mail ist ein Link zu einer Website enthalten, für die man sich mit seiner Apple ID authentifizieren muss, erst von dort führt ein weiterer Link in den Mac App Store zum Download des Installers der Beta-Version. Apple weist darauf hin, dass man mit der Vorabversion des Betriebssystems sorgfältig umgehen und sie nicht ohne vorheriges Backup des Rechners installieren sollte. Die Beta ist jedoch upgradefähig, wenn Yosemite im Herbst fertig ist, kann man mit der Version 10.10.0 dann auch auf die Beta überschreiben.

23. Juli: Public Beta startet

Wer Yosemite ausprobieren will, kann sich bei Apple für einen öffentlichen Test registrieren . Die Teilnehmeranzahl ist jedoch auf eine Million begrenzt, Interessenten werden per E-Mail eingeladen. Vorsicht: Das unfertige System sollte man besser nicht in Produktivumgebungen verwenden.

22. Juli: iTunes in Orange

iTunes hat Apple an das neue Design angepasst und der Musiksoftware auch funktional ein wenig überarbeitet. Ein erster Blick auf iTunes 12

21. Juli: Vierte Beta an Entwickler, Public Beta kommt bald

Apple hat am Abend seinen Entwicklern die nunmehr viete Beta-Version von OS X Yosemite bereit gestellt. Dazu gesellt sich eine erste Beta-Fassung von iTunes 12, das vor allem in seinem Design an das kommende Mac-Betriebssystem angepasst ist. Auch das für iOS 8 und Yosemite angekündigte Family Sharing, bei der bis zu fünf Mitglieder einer Famile ihre in iTunes gekauften Inhalte gemeinsam nutzen können, ist in der Beta aktiviert. Yosemite und die Musik-Software können Entwickler über die Software-Aktualisierung laden, der öffentliche Beta-Test wird nach Informationen von 9to5Mac noch in diesem Monat eingeleitet werden. Welche Neuerungen die vierte Beta bringt, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt an diser Stelle nachreichen. Zeitgleich hat Apple auch die vierte Beta-Version von iOS 8 veröffentlicht. Erste Tester berichten von einer neuen App namens Tips, in denen Apple die Neuheiten von iOS 8 den Nutzern in Tutorials nahe bringt.

15. Juli 2014: Macworld UK testet Yosemite

Unsere britischen Kollegen haben sich die Beta 3 von Yosemite gründlich angesehen und ziehen bereits vor Veröffentlichung des finalen Betriebssystems ein Fazit. Demnach bringt OS X 10.10 praktisch nur Vorteile, vom neuen Design angefangen über die bessere iOS-Integration, das überarbeitete Spotlight und den Widgets in der Mitteilungszentrale bis hin zu den sinnvollen und sicherheitsre levanten Neuerungen in Mail und Safari. Einzig die Aussicht, dass sich zahlreiche Anwender über das neue Design mokieren könnten, stuft die Redaktion der Macworld UK als Nachteil von OS X 10.10 Yosemite ein. Den ausführlichen Testbericht lesen Sie hier.

14. Juli 2014: Swift wird immer populärer

Apple bringt im Herbst nicht nur Yosemite und iOS 8, auch die Prgrammiersprache Swift ist neu und soll das Erstellen von Apps für iPhone/iPad und Mac erleichtern. Es gibt bereits erste Hinweise, dass Entwickler das neue Angebot annehmen, Swift wird recht schnell populär.

10. Juli 2014: Yosemite-Funktionen schon jetzt

Wer auf die Neuerungen von OS X 10.10 Yosemite schon nicht mehr warten kann, der findet zahlreiche Tools, die Telefonfunktionen oder die nahtlose Bearbeitung von Dateien über die Cloud auf den Mac bringen. W ir haben uns umgesehen und verraten, welche Programme was taugen .

8. Juli 2014: Dritte Beta an Entwickler

"Im Sommer" wollte Apple das Beta-Programm für jedermann öffnen, bis dato haben nur Mitglieder der Apple Developer Connection (ADC) Zugriff auf Preview-Versionen von OS X 10.10 Yosemite. Diesem Kreis hat Apple in der Nacht zum 8. Juli die mittlerweile dritte Preview bereit gestellt und dabei einige neue Features eingebaut. Wie etwa 9to5Mac unter Bezug auf Entwicklerkreise berichtet , sind die Lesezeichenordner nun über die Adresszeile des Browser Safari erreichbar, ebenso ist nun endlich der bereits auf der WWDC angekündigte "Dark Mode" für die Systemoberfläche aktiviert.

Weitere Aspekte von Yosemite

Während bei Apple die Entwicklung von OS X Yosemite allmählich in eine kritische Phase gerät und bald jeder für den öffentlichen Beta-Test registrierte Anwender das neue Mac-Betriebssystem installieren kann, pflegt Apple seine bestehenden System weiter. OS X Mavericks bekommt nach einer wochenlangen Beta-Phase das Update auf Version 10.9.4 spendiert , für Mountain Lion und Lion hat Apple noch ein paar Sicherheitsupdates im Gepäck. Derweil beantworten wir hier alle Fragen zu OS X Yosemite.

Im letzten Jahr durfte sich das Design-Team um Sir Jony Ive gemeinsam mit Craig Federighis Software-Mannschaft an iOS austoben, heuer hat man bei Apple erwartungsgemäß OS X einer optischen Überarbeitung unterzogen. Das Ergebnis: OS X Yosemite, benannt nach dem weltberühmten Nationalpark an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada.

Im Gepäck hatte Apples neuer Charme-Beauftragter Federighi einen komplett überarbeiteten Look für das Nutzerinterface von OS X, neue Cloud-Funktionen wie iCloud Drive oder Mail Drop sowie Continuity.Werfen wir zuerst einen Blick auf die sehr gelungene neue Optik von OS X Yosemite:

Die Apps und Funktionen im Überblick

Neben einer komplett überarbeiteten Optik hat sich Apple für seine Yosemite-Präsentation noch eine Vielzahl weiterer praktischer Neuerungen überlegt, die wir in Form einer kleinen Bildergalerie für Sie zum durchklicken zusammengestellt haben:

Nun zu den Details: Apple scheint es mit Yosemite ein Anliegen zu sein, das Handling von Dateien im Finder weiter zu vereinfachen, vor allem mit Blick auf die Weitergabe an andere bzw. an die eigenen Zweit- und Drittgeräte. Denn dank des neuen iCloud Drives und einer aufgewerteten Airdrop-Funktion lassen sich Dateien und die tägliche Arbeit zwischen den Geräten so einfach verschieben oder synchronisieren, wie nie.

Und auch in Safari hat sich einiges getan, denn Apple räumt nicht nur die Oberfläche des OS-X-Standardbrowsers auf, sondern verbessert auch die Performance beim Surfen (vor allem durch eine verbesserte JavaScript-Performance).

Riesen-Anhänge per Mail verschicken? Bisher undenkbar. Mit Yosemite bekommt Apples hauseigener Mail-Client Mail allerdings ein sehr interessantes neues Feature spendiert: Mail Drop. So lassen sich bis zu 5GB große Anhänge versenden. Markup wiederum ermöglicht es, innerhalb von Mail-Anhängen Markierungen oder Textfelder einzufügen. In unserem Hands-On haben wir uns die neuen Features angesehen.

Außer den bereits genannten Leuchtturm-Features, denen während der Keynote reichlich Raum nebst Live-Demos eingeräumt wurde, hat Apple in Person von Craig Federighi noch einige weitere, kleinere und weniger prominente Veränderungen an System-Apps vorgenommen.

Endlich vernetzt: Continuity

Die vielleicht größte Überraschung des WWDC-Abends dürfte Apples neuer Ansatz zum Zusammenspiel zwischen OS X Yosemite und iOS 8 sein, denn: Continuity wird die Art und Weise, wie künftig mit Macs, iPads und iPhones gearbeitet wird, grundlegend verändern. Egal ob Telefonie, SMS-Versand oder nahtlose Übergabe von Dokumenten zwischen Macs und iOS-Geräten.

Der wichtigste Spieler: iCloud

Neben den greifbaren Neuerungen in den einzelnen Apps und beim Design der Nutzeroberfläche zeigt sich mit OS X Yosemite (im Zusammenspiel mit iOS 8): iCloud wird zum unverzichtbaren Bindeglied zwischen Apples mobilen und stationären Geräten und gewinnt mit jeder Iteration von iOS und OSX neue Funktionen und Aufgaben hinzu – so auch 2014.Warum es künftig wohl nicht mehr ohne iCloud geht:

App-Entwicklung leicht gemacht mit Swift

Neben OS X Yosemite und iOS 8 hat Apple auf der WWDC auch erstmals seine neue Programmiersprache Swift vorgestellt und damit den mit Developern gefüllten Keynote-Saal im Moscone West zum kochen gebracht.

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