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Apple reagiert auf Pro-Android-Studie gelassen

12.05.2010 | 11:26 Uhr |

Apple hat auf eine US-Studie reagiert, laut der Android an iPhone vorbeigezogen sei.

Normalerweise reagiert Apple nicht auf jeden Bericht, der sich negativ über das Unternehmen äußert. Bei der Studie der NPD Group über die Verkaufszahlen bei Smartphones macht Apple aber mal eine Ausnahme. Die NPD Group hatte ermittelt, dass im ersten Quartal 2010 in den USA mehr Smartphones mit dem Android-Betriebssystem als Apple-Geräte mit dem iPhone OS verkauft wurden .

Apple-Sprecherin Natalie Harrison erklärte: "Es handelt sich nur um eine begrenzte Studie mit 150.000 US-Kunden, die an einer Online-Umfrage teilgenommen haben und die nicht die 85 Million Millionen iPhone und iPod Touch Kunden weltweit berücksichtigt." Außerdem weist Harrison darauf hin, dass laut Zahlen der Marktforscher von IDC das iPhone weltweit einen Marktanteil von 16,1 Prozent innehabe und damit deutlich über Android liege, wenn man sich die weltweiten Verkäufe anschaue.

"Wir hatten ein Rekord-Quartal mit einem Anstieg der iPhone-Verkäufe um 131 Prozent und mit dem neuen iPhone OS 4.0, das in diesem Sommer erscheint, sehen wir keine Zeichen, dass die Wettbewerber und so schnell einholen", sagte Harrison.

In US-Medien wird außerdem darauf aufmerksam gemacht, dass die NPD in der Pressemitteilung ihrer Studie zwar diverse US-Mobilfunkanbieter nennt, die Android-Smartphones verkauft, aber nicht auch darauf aufmerksam macht, dass in den USA bei Android-Smartphones eine "Kaufe ein Gerät und erhalte ein weiteres Gerät kostenlos"-Kampagne durchgeführt wird, die sich auf die Anzahl der abgesetzten Geräte auswirkt.

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