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Twitter - Die Welt in 140 Zeichen

31.03.2009 | 10:25 Uhr |

Das Stichwort Microblogging ist derzeit in aller Munde. Doch wie funktioniert der Dienst und wie holt man das Beste aus dem Dienst heraus?

Twitter Logo
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Nichts ist interessanter als das wahre Leben - denken Mikro-Blogger weltweit. In 140 Zeichen, also mit weniger Text als in einer Standard-SMS, geben sie Updates von dem, was sie gerade tun oder sehen. Der Dienst Twitter ist zum Synonym für das Phänomen geworden. Nicht nur Banales à la "Sitze gerade im Zug" oder "Gehe jetzt ins Bett" wird durchs Netz gezwitschert: Längst kommunizieren die Blogger auch mit Bildern und Ultra-Kurzfilmen.

Fotos und Videos einbinden

Fotos laden Mikroblogger etwa auf www.twitpic.com hoch. Links zu den Bildern landen dann automatisch mit 140 Zeichen Text im eigene Twitter-Blog. Wer unterwegs ist, kann Foto und Text auch mit dem Handy per Mail absetzen. Etwas anders funktioniert www.snaptweet.com: Der Dienst sendet automatisch Links von Flickr-Bildern an Twitter - immer, wenn der Nutzer gerade neue Bilder hochgeladen hat.

Videos gelangen etwa über www.12seconds.tv an Twitter. Nur zwölf Sekunden haben die Nutzer, um Botschaften unters Volk zu bringen. Von Rehkitzen, die per Handy in den Wiener Donau-Auen aufgenommen wurden bis hin zur Londonerin, die sich im knappen Union-Jack-Kleid aus Pailletten vor der Webcam räkelt - im Kurzvideo-Blog gibt es alles.

Der "Tweet" aus dem Macwelt-Testlabor.
Vergrößern Der "Tweet" aus dem Macwelt-Testlabor.

Die Dienste 15s.viddler.com und www.nimbb.com schieben erst nach 15 beziehungsweise 30 Sekunden der Aufnahmefunktion der Webcam einen elektronischen Riegel vor. Bekommt der Nutzer für jedes Nimbb-Video einen Link zur Weitergabe, bietet Viddler wie 12seconds an, den Link nach der Aufnahme in einen Twitter-Blog zu setzen. Die Macher von www.seesmic.com räumen sogar stattliche fünf Minuten Sendezeit ein.

Twitter per E-Mail

Wer größere Videos oder andere Dateien mit bis zu zehn Megabyte Größe absetzen will, kann Twittershare (www.phoreo.com/twittershare) nutzen. Die Datei wird auf einen Server geladen, ein Link dorthin landet als Post bei Twitter. E-Mail-Anhänger können via www.twittermail.com mittels persönlicher Mailadresse, die man tunlichst geheim halten sollte, von jedem E-Mail-Client aus Posts direkt an Twitter senden.

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