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Allianz gegen Microsoft

06.04.2005 | 13:30 Uhr |

Fünf große IT-Unternehmen haben sich nach einem Bericht des "Wall Street Journal online" gegen Microsoft zusammengeschlossen und wollen die EU-Kommission im Wettbewerbsverfahren unterstützen.

Die US-Unternehmen IBM, Oracle, Red Hat, RealNetworks sowie der finnische Handybauer Nokia wollen als Gruppe im EU-Wettbewerbsverfahren den Druck auf Microsoft erhöhen, berichtet die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Verfahren vertraute Person. Die Unternehmen wollten damit den Wettbewerb im Markt mit Betriebssystemen sicherstellen, hieß es.

Die EU-Kommission wirft dem Software-Konzern wettbewerbswidriges Verhalten und den Versuch vor, sein Monopol bei Betriebssystemen auf andere Marktbereiche auszuweiten. Derzeit untersuchen die Wettbewerbshüter, ob Microsoft die verhängten Auflagen erfüllt. Die neue Unternehmens-Allianz will in dem andauernden Prüfungsverfahren als Dachverbund unter dem Namen European Committee for Interoperable Standards ECIS (Europäisches Komitee für kompatible Standards) auftreten.

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