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Alternativ-Browser machen Ermittlern zu schaffen

02.09.2005 | 10:49 Uhr |

Browser-Programme wie "Firefox" oder "Opera" bringen nicht nur Vorteile: Sie sind zwar sicherer als Microsofts "Internet Explorer", stellen dafür aber IT-Forensiker vor neue Herausforderungen.

Die Spurensuche am Rechner wird für Ermittler insofern erschwert, als Opera und Firefox beispielsweise Log-Dateien, in denen sie Aktionen des Anwenders und besuchte Webseiten speichern, anders benennen und an anderen Stellen speichern. Hinzu kommt, dass die Dateien unterschiedlich aufgebaut sind.

Eine spezielle Herausforderung besteht etwa darin, festzustellen, ob eine besuchte Web-Adresse manuell eingegeben wurde, der Surfer zuvor einen Link geklickt hat oder von einem bestimmten Server automatisch dorthin geleitet wurde. Diese Unterscheidung kann bei Ermittlungen durchaus eine wichtige Rolle spielen. Die notwendigen Informationen, um das herauszufinden, hinterlegen Opera und Firefox in einer anderen Datei als der Internet Explorer. Außerdem lassen sich diese nach Aussage von Glenn Lewis von dem auf IT-Forensik spezialisierten Unternehmen Kroll auch nur schwer in Klartext zurückverwandeln. (ave)

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