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Alternativen zu Time Machine

27.11.2006 | 15:04 Uhr |

Vertrauen ist gut, Datensicherung ist besser. Laut Apple erstellen aber nur vier Prozent der Mac-Anwender regelmäßig ein Backup. Wir zeigen einen Überblick empfehlenswerter Backup-Methoden.

Alle halten es für wichtig, kaum einer macht es: Eine regelmäßige Sicherungskopie seiner Daten, auch Backup genannt. Wie ein Mantra wiederholen Fachleute und Computermagazine die Aufforderung „Machen Sie ein regelmäßiges Backup!“, aber nach einigen Datensicherungsaktionen mit dem teuren Backup-Programm wird einem die Datensicherung schnell lästig. Es soll sogar Macwelt-Mitarbeiter geben, die auf ein Backup komplett verzichten. Kein Wunder, dass Apple mit Time Machine ein Backup-Programm in Mac-OS X 10.5 integrieren wird, das vollautomatisch arbeitet.

Für eine Firma oder einen Selbstständigen ist ein regelmäßiges Datenbackup obligatorisch, allein schon aus rechtlichen Gründen. Erwarten doch Bank und Finanzamt eine lückenlose Aufzeichnung der Geschäftsvorgänge. Privatleute haben keine Pflicht zu solchen Sicherungen, können aber ebenfalls durch Datenverlust empfindlich geschädigt werden. So hört man überraschend häufig von zerknirschten Vätern, die die ersten Schritte ihres Kindes per Digitalkamera festgehalten hatten, ihre Fotos aber durch einen Festplattendefekt oder eine unbedachte Löschaktion verloren haben. Für übertriebene Panikmache besteht aber kein Anlass. Niemand muss täglich langwierig seine Festplatte duplizieren.

Was sind die beiden häufigsten Grün-de für Datenverlust? Laut Datenrettungsdiensten das versehentliche Löschen durch den Benutzer und eine defekte Festplatte. Aber auch ein Blitzschlag oder ein Fall vom Schreibtisch kann die Hardware beschädigen und totalen Datenverlust verursachen. Glücklicherweise gibt es für den Mac so gut wie keine schädlichen Viren: Windows-Anwender sind noch mehr von Datenverlusten geplagt, da es sehr viele Viren gibt, die komplette Festplatten löschen oder unbrauchbar machen.

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