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Amazon MP3 wächst - Ohne Apple zu schaden

16.04.2008 | 11:10 Uhr |

Amazon wird als auch als Musikdienst immer wichtiger. Der einstige Online-Buchhändler verkauft seit einiger Zeit auch MP3s ohne DRM-Beschränkungen.

Hinter dem Platzhirschen iTunes Store etabliert sich allmählich Amazon MP3 als Marktmacht im digitalen Musikvertrieb. Dem im September 2007 online gegangenen Dienst gelingt es jedoch nicht, dem iTuens Store wesentlich an Wasser abzugraben. Eine Studie der Marktforscher der NPD Group zeigt, dass nur zehn Prozent der Amazon-Käufer vorher Musik über den iTunes Store bezogen hätten.

Der iTunes Store verkaufe derzeit etwa zehnmal so viele Songs wie Amazon MP3, dessen Musik komplett ohne Kopierschutz vorliegt. Laut der Studie zieht Amazon MP3 insbesondere junge Erwachsene an, verkauft aber nur drei Prozent seiner Inhalte an Teenager. Jene junge Käuferschicht mache aber etwa ein Fünftel der iTunes-Kunden aus. Insgesamt zeigten die Zahlen keine Hinweise darauf, dass Apple-Kunden aufgrund von DRM-Beschränkungen und der Preise im iTunes Store in Massen nach einer Alternative suchten, meint NPD-Analyst Russ Crupnick.

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