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Amazon auf dem Weg zum Cloud-Primus

10.05.2011 | 04:11 Uhr |

Amazon baut sein Cloud-Portfolio im Eiltempo aus. Die Amazon Web Services sind längst mehr als Storage zur Miete.

Amazon baut seine Cloud-Services im Eiltempo aus und erhöht Jahr für Jahr die Zahl der neuen Features. Der Wert für 2011 ist geschätzt.
Vergrößern Amazon baut seine Cloud-Services im Eiltempo aus und erhöht Jahr für Jahr die Zahl der neuen Features. Der Wert für 2011 ist geschätzt.
© Cloudscaling

Die Amazon Web Services (AWS) haben vor allem mit Elastic Compute Cloud (EC2) und dem Simple Storage Service (S3) Bekanntheit erlangt. Sie gelten als Musterbeispiel für Infrastructure as a Service (IaaS), weil sie im Gegensatz zum herkömmlichen Hosting wesentliche Cloud-Computing-Prinzipien realisieren. Daran ändern auch die jüngsten Ausfälle einiger AWS-Dienste nichts. Zu den wesentlichen Cloud-Prinzipien gehören vor allem die Mandantenfähigkeit durch eine virtualisierte Infrastruktur und eine Abrechnung nach dem Modell "pay as you go". Letztere erlaubt es Kunden, über die Eingabe einer Kreditkartennummer die gewünschten Ressourcen zu buchen, sie sofort zu nutzen und exakt nach Verbrauch zu bezahlen.

Diese flexibel nutzbaren Basisdienste versetzen heute zahlreiche Web-Startups in die Lage, schnell eigene Angebote auf den Markt zu bringen und gegen große Konkurrenten zu bestehen, weil sie nicht mehr gezwungen sind, teure eigene Rechenzentren aufzubauen. Auch wenn es scheinbar nur um Rechenleistung und Speicher im Internet geht, haben sich EC2 und S3 über die Zeit erheblich weiterentwickelt.

Teaserbild: AA+W, Fotolia.de

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