874442

Amiga-Comeback bald geschafft?

23.10.2000 | 00:00 Uhr |

Erstmals nach sechs Jahren meldet sich Amiga mit neuen Hardware-Spezifikationen zurück, ein britischer Hersteller soll bereits kompatible Hauptplatinen herstellen.

Für das Betriebssystem Amiga DE (Digital Environment) soll man schon bald angepasste Hardware kaufen können. Einem Bericht unseres Schwestermagazins tecchannel.de zufolge hat Amiga für die Amiga-One-Plattform die sogenannten Zico-Spezifikationen erlassen, die einen komatiblen Prozessor (Power PC, x86, Arm, SH 4, MIPS) und mindestens 64 MB RAM sowie 10 GB Plattenplatz vorschreiben. Ferner soll der Amiga der Zukunft eine Matrox-Grafikkarte, eine Soundkarte auf der Basis der Creative EMU 10K 1 und ein CD/DVD-Laufwerk haben. Hinsichtlich der Connectivity nennt die Zico-Liste Firewire, 10/100-Base-T-Ethernet, 56k-Modem und PCI-Slots.

Die britische Firma Eyetech soll bereits Hauptplatinen herstellen, die Amiga-DE-kompatibel sind: Sie sollen auf Power-PC-G3 und -G4-Prozessoren basieren und sich als Grundlage für einen neuen Amiga-One-Rechner oder zum Aufrüsten der Amiga-Typen 1200 und 4000 eignen. Entwicklerversionen will Eyetech dem Bericht zufolge im Dezember bringen, die Endkunden sollen im ersten Quartal 2001 zugreifen können.

Den Ur-Amiga hat Commodore vor 18 Jahren eingeführt. Er basierte auf Motorola-Chips der Serie 68000 und verfügte über die erste grafische Benutzeroberfläche. Er war in Europa populär und verbreitete sich besonders im Audio/Videobereich. tecchannel.de/lf

Info: Amiga, Internet: www.amiga.com , tecchannel.de, Internet: www.tecchannel.de

0 Kommentare zu diesem Artikel
874442