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Analoge Vorlagen digitalisieren

30.06.2008 | 12:31 Uhr |

Es gibt viele Gründe, eine Sammlung von Dias und Negativen zu digitalisieren. Einer davon ist, die fotografische Familienchronik für zukünftige Generationen zu erhalten. Wir zeigen, worauf dabei zu achten ist

Alleskönner: Der Epson Perfection V750 Pro ist für Abzüge, Negative und Dias gleich gut geeignet. Das Gerät kann Durchsichtsvorlagen mit bis zu 6400 ppi optischer Auflösung und Aufsichtsvorlagen mit 4800 ppi digitalisieren. Es entfernt Staub und Kratzer mittels ICE-Technologie. Es überzeugt ferner durch seine sehr gute Tonwertwiedergabe mit einer optischen Dichte von 4,0 DMax. Allerdings kostet der V750 Pro auch 800 Euro.
Vergrößern Alleskönner: Der Epson Perfection V750 Pro ist für Abzüge, Negative und Dias gleich gut geeignet. Das Gerät kann Durchsichtsvorlagen mit bis zu 6400 ppi optischer Auflösung und Aufsichtsvorlagen mit 4800 ppi digitalisieren. Es entfernt Staub und Kratzer mittels ICE-Technologie. Es überzeugt ferner durch seine sehr gute Tonwertwiedergabe mit einer optischen Dichte von 4,0 DMax. Allerdings kostet der V750 Pro auch 800 Euro.

Noch vor zwanzig Jahren war es Usus, das Gepäck für den großen Urlaub um eine ordentliche Fotoausrüstung samt Diafilmen zu erweitern. Zurück aus dem Urlaub, gab man die Filme zur Entwicklung und schaute sie ein paarmal mit Freunden oder Verwandten an. Wer sich diese Dias heute einmal anschaut, wird mit Schrecken feststellen, dass die Bildqualität dramatisch nachgelassen hat.

Gründe dafür sind nicht nur eine unsachgemäße Lagerung in Kartons oder etwa eine zu warme Umgebung der Bildträger. Auch die seinerzeit meist verwendeten Chemikalien auf den Dias sind stetem Zerfall unterworfen.

Rettung vor dem Zerfall

Während sich alte Schwarz-Weiß-Filme als relativ resistent erweisen, sind Farbnegativfilme und Diapositive mit organischen Farbstoffen in der Emulsion wesentlich anfälliger. Sie bleichen gern aus. Einzig der Kodachrome-Diafilm ist beständiger gegen das Altern, die Farben sehen oft nach sechzig Jahren aus wie neu. Das liegt daran, dass der Kodachrome-Film die Farbstoffe nicht in der Emulsion eingelagert hatte: Im Prinzip bestand das Filmmaterial aus drei Schwarz-Weiß-Schichten, welche für die unterschiedlichen Grundfarben sensibilisert waren. Nach der Entwicklung wurden die Farbstoffe in einem komplizierten chemischen Prozess von außen an die entsprechenden Filmschichten herangespült.

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