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Analogkameras auf dem Rückzug

17.08.2006 | 13:53 Uhr |

Analogkameras sind immer weniger gefragt – zugunsten der digitalen Modelle. 2006 werden voraussichtlich nur noch eine halbe Million Analogkameras über den Ladentisch wandern.

Im letzten Jahr kauften Verbraucher mit 970.000 Stück noch doppelt so viele Analogkameras. Das geht aus Zahlen des deutschen Photoindustrie-Verbandes hervor.

Der Absatz von Digitalkameras bleibt dabei auf einem hohen Niveau. Während 2005 7,43 Millionen Modelle verkauft wurden, rechnet der Verband für 2006 mit rund 7 Millionen verkauften Digitalkameras. Davon werden schätzungsweise mehr als 500.000 Stück digitale Spiegelreflexkameras sein (2005: 330.000 Stück). Die Schätzungen für verkaufte Camcorder liegen bei 850.000 Stück in diesem Jahr (2005: 840.000 Stück).

Der Gesamtumsatz der Branche (Amateurfotoprodukte und ausgewählte Imaging-Produkte) wird sich nach Schätzungen im Vergleich zu 2005 (6,1 Milliarden Euro) leicht erhöhen. Zum Branchenhöhepunkt, der Kölner Messe Photokina (26. September bis 1. Oktober), erwartet man insgesamt 160.000 Besucher aus 140 Ländern.

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