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Analyst: 3G-iPhone zeigt Potential

04.03.2008 | 14:19 Uhr |

In der zweiten Jahreshälfte wird Apple ein iPhone heruasbringen, das mit den Funkstandards der dritten Generation wie UMTS und HSDPA kompatibel sein wird, sind sich Experten sicher.

Eine offizielle Ankündigung Apples steht noch aus, diesen Donnerstag aber könnte Apple Details dazu nennen. Schon jetzt schätzt der RBC-Capital-Analyst Mike Abramsky jedoch die Auswirkungen eines 3G-iPhones auf Apples Telefon-Geschäft ein. Laut Abramsky werde sich ein solches Telefon weit besser verkaufen als bisher erwartet, etwa 25 bis 30 Prozent der iPhone-Verkäufe in diesem Jahr dürften auf das 3G-Gerät entfallen. Das Ziel von 10 Millionen verkauften iPhones in diesem Jahr könnte Apple daher um eine Million Stück übertreffen. In UMTS- und HSDPA-Netzen würde das iPhone erst sein wahres Potential ausspielen, mobile Dienste mindestens dreimal so flott arbeiten wie im EDGE-Netz. Dank der schnelleren Verbindung, einem flotteren Prozessor und mehr Speicher an Bord würde die Entwicklung neuer Anwendungen für das iPhone rasch voranschreiten, Anwendungen zu Video- oder Sprachaufnahme seien ebenso denkbar wie die Wiedergabe von HD-Video, erklärt Abramsky Anlegern. Seine Kurserwartung an die Apple-Aktie hat der Analyst jedoch aufgrund der einsetzenden Rezession in den USA von 200 US-Dollar auf 175 US-Dollar zurückgeschraubt.

Anhand der in Asien genutzten Produktionskapazitäten will der Analyst Scott Craig von der Banc of America auf mangelnde Nachfrage nach dem derzeitigen iPhone-Modell geschlossen. Das bevorstehende 3G-iPhone würde den Absatz drücken, die Nachfrage in Europa sei nach den EDGE-Geräten weiterhin zurückhaltend. Im laufenden Quartal werde Apple weltweit nur etwa eine Million iPhones absetzen. Das Kurziel der Apple-Aktie hat Craig von 180 US-Dollar auf 160 US-Dollar reduziert.

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