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Analyst: Apple gibt iPhone-Sperre bald auf

25.04.2008 | 12:07 Uhr |

Ezra Gottheil, Analyst bei Technology Business Research, vermutet, Apple werde in Kürze sein bisheriges Geschäftsmodell für das iPhone aufgeben und die Telefone auch ohne Providerbindung verkaufen.

Damit hätte sich auch die Umsatzbeteiligung erledigt, die Apple mit seinen exklusiven Partnern vereinbart hat. Gottheil schließt aus Apples Zuversicht, in diesem Jahr zehn Millionen iPhones zu verkaufen, auf ein ungebundenes Handy. Mehrmals hätten Peter Oppenheimer und Tim Cook während der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch betont, das selbst gesteckte Ziel von zehn Millionen verkauften iPhones im Jahr 2008 zu erreichen. Dabei wirkten CFO und COO des Unternehmens ausnehmend vergnügt, wobei Apple im ersten Quartal nur 1,7 Millionen iPhones verkauft hatte. Gottheil vermutet, dass Apple noch in diesem Jahr das iPhone ohne Providerbindung in China, Indien und anderen stark wachsenden Mobilfunkmärkten anbieten werde. China Mobile hat bisher eine Umsatzbeteiligung Apples an iPhone-Verträgen abgelehnt.

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