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Analyst: Apple kann auch ohne Jobs

07.10.2008 | 16:19 Uhr |

Gerüchte um Steve Jobs Gesundheit haben im diesen Jahr den Aktienkurs mehrmals fallen lassen.

Die Aufregung sei aber selbst in einem Ernstfall unbegründet, meint ein Analyst, Apple habe auch ohne seinen Gründer und CEO Erfolg. "Apple braucht Jobs nicht mehr," meint Ezra Gottheil von Technology Business Research gegenüber unseren Kollegen von Computerworld. Jobs habe drei gesunde Geschäftsbereiche etabliert, Mac, iPod und iPhone, seine Firme verstehe es, mit "ihrer fanatischen Hingabe an Design und Nutzbarkeit", das Geschäft weiter zu führen. Ein stabiles Management wisse, was es tue, Strategie und Organisation stünden. Ohne Jobs müsse sich Apple zwar mehr anstrengen, um die heutige Aufmerksamkeit zu erhalten, es gebe aber keinen Grund, dass Apple die Dinge ohne ihn nicht voranbringen würde. Als potentiellen Nachfolger im Falle eines Jobs-Rücktritts hat Gottheil den derzeitigen COO des Unternehmens Tim Cook auserkoren. Auch Chefdesidner Jobnathan Ive soll mehr strategische Verantwortung erhalten, vermutet Gottheil. Darauf weise die Einstellung des einstigen Segway-Chefingenieurs Doug Field als neuen Vizepräsidenten für Design bei Apple hin.

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