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Analyst: Apple kann sein Geld gut selbst gebrauchen

01.03.2013 | 07:17 Uhr |

Apples Aktionärsversammlung ging ohne Neuigkeiten in Sachen Kapitalausschüttung an Aktionäre vorüber, CEO Tim Cook hatte lediglich angedeutet, Apple mache sich darüber weitere Gedanken.

Dass Apple seine Barreserven in Höhe von zuletzt berichteten 137 Milliarden US-Dollar aber vor allem selbst benötige und daher nur einen Bruchteil an Anleger auszahlen werde, schreibt der Jefferies-Analyst Peter Misek in einer Investorennotiz, berichtet Apple Insider. Apple stehe vor "zwei herausfordernden Jahren", in denen der Kapitalaufwand beträchtlich werde, meint Misek. So werde Apple etwa viel Geld in die Hand nehmen, um für den Chipfertiger TSMC Fabriken für die Produktion von Prozessoren für iPhone und iPad zu errichten - Apple will die Abhängigkeit von Samsung als Lieferanten reduzieren. Auch für den Ausbau seiner iCloud-Services werde Apple Geld für Investitionen in neue Rechenzentren benötigen. Der Ausbau der Geschäfte in Indien und China werde weiter Geld kosten.

Seine Ansprüche an die Kursentwicklung von AAPL hat Misek zurück geschraubt, vor einem Jahr hatte er noch das Kursziel 900 US-Dollar ausgegeben, mittlerweile rechnet er nur noch mit 500 US-Dollar.

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