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Analyst: Apple muss auf Zune mit Innovation antworten

25.07.2006 | 12:22 Uhr |

Nachdem Microsoft angekündigt hat, bis Ende des Jahres seinen Musikplayer Zune und einen gleichnamigen Downloaddienst auf den Markt zu bringen, ist nun Apple am Zug, meint der Bear-Sterns-Analyst Andrew Neff.

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Apple könne der Bedrohung aus Redmond am ehesten mit Innovation begegnen. Dabei nennt der Experte vor allem vier Felder in denen der iPod-Hersteller aktiv werden müsse: Drahtloser Zugang, Inhalte, Storage und Plattformen. Die Herausforderung für Apple sei jedoch nicht neu, zahlreiche andere Musikplayer und Online-Services wollen ein Stück vom Kuchen ab haben. Neff bleibt für das laufende und die beiden kommenden Jahre bei seinen Gewinnerwartungen von 2,16, 2,70 und 3,15 US-Dollar pro Aktie, die Aktie stuft er weiter als "outperform" mit einem Kursziel von 88 US-Dollar ein.

Ob der Zune-Player Apple wirklich gefährlich werden könne, bezweifeln jedoch andere Experten. Der Funkchip, der den Zugriff auf den Downloaddienst auch von unterwegs gewähren soll, werde die Akkulaufzeit drastisch einschränken, meint Shaw Wu von American Technology Research. Zudem schade der Zune eher Microsofts Partnern wie Creative als dem iPod und habe wenig Raum zu wachsen.

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