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Analyst: Apple muss sich beim iPhone zwischen Marktanteilen und Profit entscheiden

11.10.2007 | 13:10 Uhr |

Die Apple-Aktie steigt weiterhin unaufhörlich, ein Analyst nach dem anderen erhöht die Kurserwartung für Anteilsscheine des Mac-Herstellers.

Toni Sacconaghi von Sanford C. Bernstein hält im Gegensatz zu einigen Kollegen, die auf Erfolge von Mac-OS X 10.5 und dadurch ausgelöste Rechnerkäufe spekulieren, nach wie vor das iPhone für die Triebfeder der Kursentwicklung. Das Kursziel hat Sacconaghi von längst obsoleten 135 US-Dollar auf 175 US-Dollar korrigiert, zudem rechnet er für das Jahr 2008 mit einem Gewinn pro Aktie von 5 US-Dollar anstatt bisher 3,3 US-Dollar. Apple stehe jedoch vor der Entscheidung, die vom iPhone garantierten hohen Profite zugunsten eines höheren Marktanteils zu opfern. Halte Apple weiterhin die hohen Margen, könnten die Gewinne und damit die Aktienkurse noch höher ausfallen, schreibt Sacconaghi in seinem Bericht, der dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg vorliegt. Von seinem exklusiven Mobilfunkpartner AT&T bekomme Apple pro Monat etwa 14 US-Dollar pro iPhone-Nutzer. Um diese Umsatze zu steigern, könnte Apple auf hohe Margen beim Geräteverkauf verzichten und das iPhone gar mit Verlust an den Kunden bringen, meint Sacconaghi.

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