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Analyst: Apple wechselt zu Intel

05.08.2002 | 11:04 Uhr |

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent wird Apple in den nächsten zwei bis vier Jahren den CPU-Lieferanten wechseln, sagt Andrew Neff voraus.

München/Macwelt - Erst vor wenigen Wochen sorgte eine Äußerung von Apple-Chef Steve Jobs für Aufregung in der Mac-Szene. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters äußerte sich Jobs über einen möglichen Wechsel Apples auf Intel-Prozessoren durchaus interessiert. Zunächst müsse man bis Ende des Jahres die Einführung von Mac-OS X abgeschlossen haben. Dann aber habe man Alternativen - und man habe gern Alternativen (Macwelt berichtete ).
Analyst Andrew Neff schlägt nun laut einem Bericht bei News.com in die selbe Kerbe. Neff hatte jüngst mit der Prognose der HP-Compaq-Fusion Renommee erworben. Während Apple mit den Prozessoren von Motorola (G4 mit Altivec -Einheit) und IBM (G3) noch immer nicht die 1 -GHz-Marke übersprungen hat, bringt Intel bereits Chips mit einer Taktrate von 2,5 GHz heraus, bis Ende des Jahres will der Marktführer gar die 3-GHz-Grenze knacken. In einem hart konkurrierenden Markt, abnehmender Nachfrage nach PCs und einer - wie Neff meint - besonderen markwirtschaftlichen Anfälligkeit von Technologie-Firmen sei zu erwarten, dass der Mac-Hersteller den Schritt auf Intel hin mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 Prozent innerhalb von zwei bis vier Jahren mache. Dabei könnte IBMs Entscheidung, aus Profitabilätsgründen den Hardware-Sektor weiter zurück zu fahren, Apples Umstiegspläne begünstigen . Auch Motorola, der andere Prozessor-Lieferant für Apples Hardware, gilt als ischwer angeschlagen.
In seinem aktuellen 50-Seiten-Bericht "PC manifesto" sagt der Analyst ferner ein Zusammengehen von Dell, Sun und EMC voraus, um IBM im Bereich der Highend-Server und professionellen Speicherlösungen zu trotzen. tha

Info: Bericht bei News.com

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