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Analyst: McAfees Sicherheitsbericht ist Panikmache

09.05.2006 | 12:37 Uhr |

Die Vorstellung seiner Antivirenlösung für Intel-Macs hat McAfee mit einem bericht begleitet, der Mac-OS X als potentiell unsicheres Betriebssystem darstellt.

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Andrew Jaquith von der Yankee Group hält den Report jedoch für "schlampig recherchiert und geschrieben", dieser sei ein "Kartenhaus der Spekulationen, das auf wackliger Statik und einen Fundament von zweifelhaften Annahmen" beruhe. McAfee habe in seinen Statistiken etwa Softwarefehler mit Angriffen von Hackern verwechselt, wer einen Fehler in der Software mit einem Angriff Dritter auf den Endverbraucher gleichsetze betreibe "Panikmache". Mac-OS X sei jedoch nicht unüberwindbar für Angreifer, doch auch Apple habe nice behauptet, das System sei kugelsicher. Auch der Analyst Rob Ayou von Frost & Sullivan übt Kritik an McAfee. Der Hersteller von Antivirensoftware behaupte, die in Mac-OS X entdeckten Sicherheitslücken seien um 228 Prozent von 28 auf 143 Fälle angestiegen, während im gleichen Zeitraum Windows-Fehler nur um 73 Prozent zugenommen hätten. McAfee habe in seinem Report jedoch versäumt, genaue Fallzahlen für Sicherheitslücken in Windows zu nennen. Dennoch stimm Ayoub der zentralen Aussage von McAfee zu, dass Mac-Anwender Sicherheitssoftware installieren sollten. "Ich kann es ihnen nicht verübeln, dass sie daraus Kapital schlagen wollen."

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