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Analyst: Verizon schuldet Apple bis zu 14 Milliarden US-Dollar

12.07.2013 | 07:15 Uhr |

Provider garantieren Apple einen bestimmten iPhone-Umsatz. Verizon könnte das nun teuer zu stehen kommen.

Der unabhängige Telekommunikationsanalyst Craig Moffet behauptet laut Bloomberg , der Provider Verizon könnte Apple bis zu 14 Milliarden US-Dollar schulden, weil er nicht so viele iPhones wie vereinbart verkauft habe. Verizon habe Apple den Absatz von iPhones im Wert von 23,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 alleine garantiert, schreibt Moffet. Im gerade abgeschlossenen Quartal, dem dritten des Apple-Geschäftsjahres, liege der Absatz von iPhones aber deutlich unter den Erwartungen, der Umsatz ginge um 22 Prozent auf 6,87 Milliarden US-Dollar zurück. Seine Bilanz für das dritte Quartal wird Apple am 23. Juli veröffentlichen. Auch andere Provider weltweit hätten mit der Problematik zu kämpfen, weswegen Apple Verizon kaum entgegen kommen könnte, um nicht eine Lawine von Forderungen auszulösen. Die von Providern geforderten Garantien könnten mit ein Grund sein, warum es Apple bisher nicht gelungen ist, mit dem größten Anbieter Chinas China Mobile und wichtigen Providern in Japan, Russland und Indien, ins Geschäft zu kommen. Weder Apple noch Verizon wollten den Bloomberg-Bericht kommentieren.

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