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Analyst beziffert Halo-Effekt

20.07.2005 | 13:15 Uhr |

Der Analyst Charles Wolf von Needham & Co hat erstmals den Halo-Effekt des iPod beziffert. Demnach sollen in diesem Jahr 400.000 frühere Windows-User wegen des Players zum Mac gewechselt haben.

Jobs + iPod Mini
Vergrößern Jobs + iPod Mini
© Apple

In einer Notiz für Anleger schreibt Wolf, dass Apples "Schlüssel-Treiber", der iPod und der durch ihn ausgelöste Halo-Effekt weiter für die Firma arbeiten würden. Der Mac-Hersteller sei bereit für weiteres Wachstum in der Zukunft. Das jüngste Wachstum von 35 respektive 43 Prozent von Mac-Verkäufen in den letzten beiden Quartalen führt Wolf allein auf ehemalige Windows-Anwender zurück. Unter Annahme, dass anderenfalls die Kurve flach geblieben wäre, hätten jeweils 200.000 Switcher zum Mac gegriffen. Letzten November hatte Wolf die Gesamtzahl der Wechsler für das Jahr 2005 auf 500.000 geschätzt. Nicht allein der iPod habe sie in das andere Lager getrieben, zunehmend seien Windows-Anwender des Ärgers mit Viren überdrüssig. Da immer mehr iPods in Umlauf seien, werde auch die Wechselrate weiter steigen, meint Wolf.

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