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Analyst: iPhone-Gerüchte schaden Abverkauf

13.07.2012 | 10:16 Uhr |

Wie vor einem Jahr jagt auch im Sommer 2012 ein Gerücht über ein neues iPhone das nächste. Die Folgen für Apples Bilanzen dürften spürbar sein, meinen Finanzexperten.

Angesichts des anstehenden neuen Modells üben viele Interessenten Kaufzurückhaltung, schon vom iPhone 4 setzte Apple vergangenes Jahr im dritten Quartal seines Geschäftsjahres merklich weniger Geräte als erhofft ab. Dass Apples iPhone-Abverkäufe auch heuer unter den Spekulationen über ein neues Modell leiden, ist sich der Analyst Abhey Lamba von Mizhou Securities sicher. Apple werde demnach für das Juni-Quartal nur 27 Millionen verkaufte iPhones bilanzieren und nicht die von Wall Street erwarteten 29 bis 30 Millionen Geräte. Das Geschäft mit dem iPad laufe hingegen mangels echter Konkurrenz und erhöhter Produktionskapazitäten gut. Insgesamt werde Apple nach Lamba Schätzung einen Umsatz von 36,5 bis 37,5 Milliarden US-Dollar bilanzieren und dabei einen Gewinn von 10,25 bis 10,50 US-Dollar pro Aktie ausweisen. Apples Finanzchef Peter Oppenheimer hatte bei der letzten Bilanzpressekonferenz 34 Milliarden US-Dollar Umsatz und 8,68 US-Dollar Gewinn pro Aktie in Aussicht gestellt.

Für das gesamte Jahr sieht Lamb Apple aber bestens aufgestellt, das neue iPhone werde für einen starken Umsatzschub sorgen. In der zweiten Jahreshälfte könne Apple bis zu 90 Millionen iPhones verkaufen.

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