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Analyst: iTunes-Öffnung in Frankreich könnte Kreise ziehen

21.03.2006 | 12:35 Uhr |

Nicht nur in Frankreich könnte Apples iTunes Msuic Store in Konflikte mit Wettbewerbshütern geraten.

iTunes Music Store Frankreich
Vergrößern iTunes Music Store Frankreich

Apple hat bislang keinerlei Stellung zu dem in Frankreich vorbereiteten Gesetz bezogen, das eine Öffnung des iTunes Music Store nach sich ziehen könnte, um andere MP3-Player als den iPod mit dem Dienst kompatibel zu machen. Wie Apple auf das Gesetz reagieren könne, sobald es in Kraft getreten ist, fasst der Endpoint-Analyst Roger Kay in drei Optionen zusammen. Apple könne dem von Microsoft im EU-Kartellprozess gegeben Beispiel folgen, eine Klage abwarten und den Prozess auf Jahre hinaus zu verzögern oder die Franzosen mit spezieller Software versorgen, die den Anforderungen der Legislative entspräche. Die dritte Möglichkeit, die Androhung des kompletten Rückzugs des iTMS aus Frankreich, könnte ein Druckmittel sein, um womöglich noch Änderungen im Gesetz zu erreichen. "Jeder würde sich [bei einem Rückzug] unwohl fühlen, meint Kay. Die Maßnahme des Gesetzgebers könnte jedoch weitere Kreis ziehen, befürchtet der Analyst. "Apple wird zu einem bedeutenden Spieler in der digitalen Unterhaltung", infolge dessen könnte der Mac-Hersteller in das Visier weiterer Antikartellbemühungen von Wettbewerbshütern geraten, auch und gerade in den USA.

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