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Analyst: iWatch für 2013 unrealistisch

24.05.2013 | 10:41 Uhr |

Für den Herbst hatte Apple vage "faszinierende neue Produktkategorien" in Aussicht gestellt, eine intelligente Armbanduhr mit dem Namen iWatch werde aber nicht dabei sein, meint der recht treffsichere Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities.

Vor Ende 2014 werde Apple keine Smartwatch auf den Markt bringen, weil die dafür notwendigen Überarbeitungen des mobilen Betriebssystems iOS mindestens so lange dauern werden. "Apple hat vermutlich nicht ausreichende Ressourcen, um eine iWatch-Fassung von iOS zu entwickeln," erklärt Kuo in einer Notiz an Anleger. Die Änderungen für iPhone und iPad seien zu umfangreich. Zudem sei der Markt für Smartwatches noch nicht reif genug, die Massenproduktion einer solchen Uhr werde eher in der zweiten Jahreshälfte 2014 beginnen als noch im Jahr 2013. In der Tat haben bisherige Smartwatch-Konzepte wenig überzeugt , Apple könnte jedoch in eine lukrative Lücke stoßen, wenn es gelingt, die Probleme mit Display und Akkulaufzeit zu lösen. Foxconn soll laut dem Branchenblatt Economic Times jedoch bereits mit der Produktion von Testexemplaren einer Apple-Smartwatch begonnen haben.

Kuos Vorstellungen einer iWatch sind jedoch sehr konkret. Apple werde einen Bildschirm zwischen 1,5 und 2 Zoll Diagonale verbauen und die vom iPod Nano bekannte Touch-Technologie einsetzen. Der Schlüssel zum Erfolg einer iWatch werden Unterstützung von Biometrie und eine hohe Kompatibilität zu anderen Geräten sein, behauptet Kuo. Der Analyst hatte in der Vergangenheit mehrmals korrekt Apple-Produkte vorausgesagt, zuletzt das Macbook Pro mit Retina-Display und das iPad 4 mit Lightning-Anschluss.

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