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Analysten: 100 Millionen iPod sind noch nicht genug

10.04.2007 | 16:13 Uhr |

Nach Ansicht von Analysten sind 100 Millionen iPods nicht der letzte Meilenstein, den Apple mit seinem Player feiern kann.

Laut Tim Bajarin von Creative Strategies, bestätigt die an Ostern genommene Hürde Apples klare Marktführerschaft, die derzeit von keinem der "iPod Killer" bedroht sei: "Ich denke nicht, dass irgendjemand weiß, wie Apple vom Thron zu stoßen sei." Beim Hersteller selbst fürchtet man keine Konkurrenz. Greg Joswiak, als Apples Vizepräsident für das weltweite iPod-Marketing zuständig, blickt zurück: "Interessanterweise haben wir im Jahr 2004 unseren Marktanteil rasch ansteigen sehen, als die Konkurrenz massiv auftrat." Mehr Wettbewerb habe Apple nicht geschadet, sondern aufgrund des Bezuges auf den iPod sogar genutzt.

Mit dem Verzicht auf Kopierschutz von über den iTunes Store verkauften Songs von EMI ist der Konkurrenz der Zugang zum iPod geöffnet – theoretisch. Phil Leigh von Inside Digital Media glaubt jedoch, dass es Apple damit gelinge, mehr Leute von den Tauschbörsen wegzulocken und zum legalen Download zu überreden. Apple werde es damit gelingen, seine Marktführerschaft im Musikbereich zu behalten und Marktanteile im Computergeschäft auszubauen. Leigh rechnet mit einem Mac-Marktanteil von bis zu 20 Prozent, nennt aber keinen Zeitraum, innerhalb den Apple die Vervierfachung erreichen werde. Die 100-Millionen-iPods-Marke ist laut Leigh ein Zeichen, "für jeden, der anscheinend vergessen hat, dass Kunden gute Erfahrungen mit Apple machen." Sehr wahrscheinlich werde die Meldung zu einem sinkenden Marktanteil Microsofts führen.

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