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Analysten: Mehr Verkäufe, aber nicht mehr Umsatz mit günstigeren iPod Shuffle

21.02.2008 | 12:18 Uhr |

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster und sein Kollege Shaw Wu von American Technology Research rechnen beide mit zusätzlichen Verkäufen des iPod Shuffle nach dessen Preissenkung und der Einführung eines neuen Modells in dieser Woche.

Nennenswert höhere Umsätze werde Apple aber nicht erzielen, meint Munster. Er sieht den durchschnittlichen Verkaufspreis im Handel von 67 auf 55 US-Dollar fallen und die Verkäufe um 15 Prozent steigen – am Gesamtumsatz werde sich nichts ändern. Bemerkenswert sei in jedem Fall gewesen, dass Apple so lange am 79-US-Dollar-Preis des iPod Shuffle habe festhalten können – 500 Tage lang. Zuvor waren die Preise für den seinerzeit für 149 US-Dollar eingeführten iPod Shuffle (1GB) alle fünf bis acht Monate gefallen. Diesmal habe Apple zu lange auf dem Preisniveau verharrt, meint Shaw Wu, eine Preissenkung schon im Weihnachtsgeschäft hätte Apple eine bis zwei Million mehr Verkäufe beschert und die von der Wall Street erstellte Verkaufsprognose nicht um diesen Wert verpassen lassen. In Zukunft werden die günstiger Shuffles für 500.000 bis eine Million mehr Verkäufe pro Quartal sorgen. Gene Munster hält weiterhin optimistisch an einem Kursziel von 250 US-Dollar für die Apple-Aktie fest, während Shaw Wu in Sorge um das Konsumklima in den USA seine Kursprognose auf 175 US-Dollar gesenkt hat.

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