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Analysten-Prognosen zu iPad-Verkäufen gehen weit auseinander

18.07.2013 | 10:08 Uhr |

Kommende Woche veröffentlicht Apple die Bilanz für das Juni-Quartal. Die könnte besser ausfallen als Wall Street befürchtet hat.

Apple gibt am kommenden Dienstag nach Börsenschluss in New York (16 Uhr Ortszeit, 22 Uhr MESZ) die Bilanz für sein drittes Quartal im Geschäftsjahr 2012/2013 bekannt. Insbesondere die Verkaufszahlen für das iPad dürften interessant werden, hat Apple im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren kein neues iPad im Berichtszeitraum herausgebracht - Nachfolger von iPad 4 und iPad Mini werden erst für September oder Oktober erwartet. So gehen die Berechnungen der von Fortune befragten Analysten auch weit auseinander, von 13,5 Millionen verkauften Geräten bis zu 22 Millionen Stück. Im Durchschnitt tippen die Marktbeobachter von der Wall Street auf 18 Millionen verkaufte iPads, was einen einen Zuwachs von 6,2 Prozent gegenüber Vorjahr bedeuten würde, als das iPad 3 neu im Markt war.

Auf eben diese 18 Millionen iPads schätzt die Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty Apples Verkaufszahlen, dazu sollen 3,9 Millionen Macs an die Kunden gegangen sein. iPhones dürfte Apple nach der Einschätzung zwischen 29 und 32 Millionen Stück verkauft haben, deutlich mehr als die 26,5 Millionen, mit denen Wall Street bisher rechnete. Den Quartalsumsatz schätzt Huberty auf 36 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr hatte Apple 26 Millionen iPhones im dritten Quartal verkauft und einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar eingefahren. An Gewinn blieben Apple vor einem Jahr 8,8 Milliarden US-Dollar, im Vorquartal hatte Apple über 9 Milliarden US-Dolalr verdient.

Bereits in dieser Woche haben zwei andere IT-Schwergewichte ihre Bilanzen veröffentlicht und dabei deutliche Gewinnrückgänge gegenüber dem Vorjahr verzeichnen müssen. Intel wies mit 2 Milliarden US-Dollar 29 Prozent weniger Gewinn aus, IBM blieben nach einem Rückgang von 17 Prozent noch 3,23 Milliarden US-Dollar Gewinn. Der Intel-Umsatz gab um fünf Prozent nach, IBM nahm drei Prozent weniger ein als im Vorjahr.

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