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Analysten-Sorge um Apples Marge

14.01.2005 | 14:11 Uhr |

Analysten machen sich Sorge um Apples Profitabilität, nachdem der Mac-Hersteller mit dem iPod Shuffle und dem Mac Mini den Vorstoß in das Niedrigpreissegment wagt.

So könne ein Gerät wie der iPod Shuffle mit einer Marge unter 20 Prozent langfristig die Profitrate von derzeit 28,5 Prozent schmälern. Apple verlasse damit seine bisherige Schiene, sich als BMW der Computerindustrie anzupreisen. Roger Kay von IDC sieht für Apple als Konsequenz nötige Kostenersparnisse, sofern Produkte wie der iPod Shuffle bei den Umsätzen überhand nehmen. Traditionell gibt Apple wesentlich mehr für Forschung, Entwicklung und Marketing aus, im abgelaufenen Quartal waren das 17 Prozent des Umsatzes, der Konkurrent Dell verwendet für die gleichen Posten gerade einmal 10 Prozent seiner einnahmen. Darcy Trevlos von Caris & Co relativiert jedoch die Befürchtungen. Sofern Apples Marge wirklich aufgrund hoher Umsätze mit dem iPod Shuffle und dem Mac Mini erodierte, könne man von einem "Luxus-Problem" sprechen, denn Apple würde gleichzeitig seinen Marktanteil steigern und "mehr Leute in die Apple-Familie bringen".

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