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Analysten loben Apples Server-Geschäft

28.09.2005 | 12:34 Uhr |

Während Apple in der Öffentlichkeit derzeit meist mit dem iPod Aufmerksamkeit erregt, macht der Mac-Hersteller nach Analyse der Marktforscher von IDC wesentliche Fortschritte in Unternehmensmärkten.

Apple sei bisher in vertikalen Märkten wie der Medienproduktion vertreten, "man nirgendwo hingehen, ohne auf Macs zu stoßen," erklärt Kelly Quinn von IDC. Das Speichersystem Xserve RAID gebe Apple nun die Möglichkeit, weitere Märkte zu erobern. Laut Apples Produktmanager für Server Hardware Alex Grossmann gingen bereits heute rund 40 Prozent aller Xserve-Lieferungen in heterogene Umgebungen. IDC lobt Apples Strategie, sich auf bestimmte vertikale Märkte zu konzentrieren und weniger auf die Masse zu zielen. Seit der Vorstellung des Xserve im Februar 2003 habe Apple geschätzte 76 Petabyte an Speicher ausgeliefert, langsam werde auch die Konkurrenz aufmerksam auf Apple. Im anstehenden Wechsel zu Intel sieht IDC kein Problem, ganz im Gegenteil eröffne sich darin für Apple im Servermarkt eine noch größere Chance.

Das Kombiangebot des Workgroup-Clusters hat Apple in der vergangenen Woche überarbeitet und nun Konfigurationen mit mindestens acht Prozessoren im Angebot. Laut Apples Direktorin für wissenschaftliche und technologische Märkte Liz Kerr erfreut sich der Workgroup Cluster unter Computer-Wissenschaftlern großer Beliebtheit, weil die "All-Inklusiv-Lösung einfach aufzustellen und zu betreiben ist." Noch sei Apple nicht ausreichend als Serverhersteller im Bewusstsein von IT-Spezialisten verankert, Wissenschaftler könnten mit dem Workgroup-Cluster jedoch selbst sich einen Supercomputer installieren, erklärt Kerr.

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