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Analysten loben Final Cut Studio 2 - und kritisieren das Fehlen von Blu-Ray

20.04.2007 | 12:23 Uhr |

Analysten sehen Final Cut Studio 2 als Erfolg versprechend an.

Chris Swenson, beim Marktforscher NPD Group Direktor für Software-Analyse, lobt Apple für den Ansatz, Workflows zu verbessern: "Viel von Apples Erfolg macht aus, Workflow-Probleme identifiziert zu haben und Lösungen dafür anzubieten." Features hoher Qualität würden Anwender produktiver machen. Insbesondere neue Programme wie Color würden mehr Kreative für Final Cut Studio begeistern können. Final Cut Server sei jedoch die "interessanteste Geschichte". Für 1.000 US-Dollar ist eine 10-Nutzer-Lizenz erhältlich, für 2.000 US-Dollar eine unbegrenzte. Konkurrenzprodukte würden schon für wenige Anwender 20.000 bis 30.000 US-Dollar kosten, meint Swenson. Kritik übt Swenson jedoch daran, dass in Final Cut Studio 2 die DVD-Authoring-Software DVD Studio Pro keine Überarbeitung erfahren habe und so keine Blu-ray-Disks produzieren könne. "Ich kann mir vorstellen, dass es für Apples Haupt-Klientel in den Filmstudios wichtig ist, Blu-Ray-Disks herzustellen." Womöglich würden diese Kunden auf ein anderes Produkt umsteigen. Roger Kay von Endpoint Technologies bestätigt. "Das ist eine Lücke. Einige werden auf ein anderes Produkt warten."

Rob Schoben, Apples Vizepräsident für Marketing von Applikationen weist die Befürchtungen zurück: "DVD Studio Pro 4 ist schon jetzt ein unglaubliches Produkt" Den Kunden sei eine Überarbeitung von Compressor wichtiger gewesen als eine Erweiterung von DVD Studio Pro, das für das Mastering von HD-DVDs geeignet ist.

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