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Analysten schätzen iPhone-Profitmarge

01.10.2013 | 06:36 Uhr |

Nicht jeder glaubt Apples Meldung zu den Verkaufszahlen der neuen iPhone-Modelle, fast jeder Analyst macht seine eigene Rechnung auf. Ähnlich sieht es auch mit Analysen zum Gewinn pro verkauftem iPhone aus

Die starke Nachfrage nach dem iPhone 5s hält weiterhin an – das schließt zumindest der Analyst Chris Whitmore von der Deutschen Bank aus seinen Stichproben in 20 Apple Stores in USA, UK und Australien. Sobald diese neue Ware bekämen, würde sie sofort verkauft, Kunden müssten oft vertröstet werden. In den Morgenstunden sei die Wahrscheinlichkeit ein neues iPhone 5s zu bekommen am höchsten. Für Whitmore und die von ihm betreuten Anleger ist die Profitmarge der neuen iPhones aber wohl die interessantere Kennzahl. Demnach koste das iPhone 5s Apple 199 US-Dollar an Material, das iPhone 5  207 US-Dollar. Mit dem Fingerabdrucksensor sei zwar ein neues Bauteil hinzugekommen, Apple könne aber vor allem bei Retina-Display und Kameramodul gegenüber dem Vorgängermodell sparen. Deutlich billiger komme Apple das iPhone 5c, das mit 174 US-Dollar Materialkosten 16 Prozent günstiger ausfalle als das iPhone 5.

Auf andere Zahlen kommen die Experten der Investmentbank UBS: Ihren Berechnungen nach zahlt Apple für das Material 213 US-Dollar und 156 US-Dollar, die Profitmargen liegen – Herstellungs- und Versandkosten mit eingerechnet - zwischen 45 und 55 Prozent.

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