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Analysten sehen Apple skeptisch: Mac Mini enttäuschend, iPod schwächelt, iTunes verliert Anteile

18.05.2005 | 13:39 Uhr |

Verschiedene Analysten bewerten dieser Tage die Aussichten Apples sehr zurückhaltend. Kevin Hunt von Thomas Weisel Partners schreibt in einem Report für seine Kunden, dass die Nachfrage nach Apple-Produkten "zwar robust, aber gemischt sei". Der iMac G5 und die Powerbooks wären weiter begehrt, auch iPod Shuffle und iPod Mini verkauften sich gut. Enttäuschend sei jedoch die Nachfrage nach dem Mac Mini, bei High-End-iPods ginge der Absatz erwähnenswert zurück.. Der Mac Mini sei in den Augen potentieller Käufer "kein Schnäppchen" wegen Fehlen des Monitors. Das Preisziel der Apple-Aktie legte Hunt auf 26 bis 38 Dollar fest, der derzeitige Kurs sei "fair, aber am oberen Rand".

Laut Strategy Analytics droht dem iTunes Music Store Ungemach von Abo-Diensten wie Napster to go. Über kurz oder lang werde das Mietmodell vorherrschen und die Zeit der Einzeldownloads vorüber sein. Der Wechsel werde nicht nur durch geänderte Kundenerwartungen angetrieben, auch Breitband-Internet-Provider und die Musikindustrie werde ihn fördern. Downloads würden sich als zu teuer erweisen, "wenn man 10.000 Songs für je 99 Cent herunterlädt, reden wir über eine Menge Geld", erklärt Martin Olausson, SeniorAnalyst bei Strategy Analytics. Napster und Yhoo erlaubten den Zugriff auf die gleiche Anzahl Songs zu einem wesentlich günstigeren Preis. Der "teure und ineffiziente" iTMS werde nach Olaussons Schätzung signifikant Marktanteile verlieren, dafür sei nicht zuletzt die enge Bindung an den iPod verantwortlich. "Der iTunes Music Store wurde geschaffen, um Apples Hardwareverkäufe zu steigern, andere Services konzentrieren sich auf Inhalte".

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