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Analysten sehen iPhone nicht als Selbstläufer

20.06.2007 | 14:00 Uhr |

Den vielen optimistischen Ausblicken auf den Verkaufserfolg des iPhone setzen die Marktforscher von IDC und Market Insight leichte Zweifel gegenüber.

iPhone: TV-Spot "Calamari"
Vergrößern iPhone: TV-Spot "Calamari"

Ihren Studien zufolge ist es nicht gewiss, dass dem iPhone von Anfang an ein großer Verkaufserfolg beschieden sein werde. Den größten Unsicherheitsfaktor stelle der Preis des Providervertrags mit AT&T dar. Weder Apple noch der Mobilfunkcarrier haben sich bisher zu den Preisen für das Telefonieren mit dem iPhone geäußert. Während die Marktforscher von M:Metrics ein Käuferpotential von 19 Millionen am iPhone interessierten Kunden sehen, geben IDC und Market Insight an, dass nur 10 Prozent der Befragten bereit dazu sind, das iPhone zum vollen Preis bei einem Zweijahresvertrag mit dem Mobilfunkprovider zu kaufen. Weitere 16 Prozent würden sich für das iPhone entscheiden, falls der Preis unter 300 US-Dollar liegen würde. Den Provider wechseln würden auch nicht alle Kunden, mögliche Vertragsstrafen schrecken sie ab. 17 Prozent der Befragten würden aber ein iPhone in Betracht ziehen, wenn es der eigene Provider anbieten würde und nicht AT&T exklusiv. Shiv Bakshi, Direktor der Marktforschung im Mobilfunk bei IDC, ist jedoch davon überzeugt, dass loyale Apple-Käufer dem iPhone zumindest einen erfolgreichen Start bescheren werden. Es werde aber interessant zu beobachten sein, was nach dem Hype komme und ob die ursprüngliche Neugier tatsächlich in echte Kaufabsichten münden werde. Die Fähigkeiten des iPhone und die Qualität des Netzes würden aber schlussendlich über erfolg oder Misserfolg des Gerätes entscheiden, meint IDC-Senioranalyst Chris Hazelton.

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