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Analysten sehen schwächeres Quartal für Apple voraus

06.04.2006 | 12:56 Uhr |

Analysten von UBS, Lehman und Standard & Poors haben ihre Empfehlungen für die Apple-Aktie reduziert - American Technology Research sieht die Lage wesentlich optimistischer.

UBS rät zwar weiter zum Kauf des Papiers, Ben Reitzes warnt jedoch vor möglichen Umsatzeinbußen im iPod-Geschäft. Das selbst gesteckte Umsatzziel von 4,3 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres werde Apple jedoch erreichen. Im dritten Quartal werde Apple aufgrund saisonaler Effekte und des Intel-Umstiegs nur mäßig zulegen. Die Investmentbank Lehman Brothers hat das Preisziel für die Apple-Aktie von 80 US-Dollar auf 73 US-Dollar reduziert. Die eigene Marktforschung habe schwache Verkaufszahlen für Macs und iPods ermittelt. Auch Standard & Poors geht aus den gleichen Gründen mit dem Kursziel herunter, von 83 US-Dollar auf 68 US-Dollar.

Weiterhin optimistisch sieht hingegen Shaw Wu von American Technology Research die Lage. Insbesondere Boot Camp würde dem Mac-Hersteller dabei helfen, den Intel-Umstieg unbeschadet zu überstehen. Im Gegenteil würden Dual-Boot fähige Macs, auf denen Dank der Unterstützung von EFI und BIOS auch Windows Vista laufen dürfte, den Konkurrenz von HP, Dell und Konsorten schaden. Das Kursziel der Apple-Aktie setzt Wu mit 101 US-Dollar an.

Die Vorstellung von Boot Camp hat gestern den Kurs der Apple-Aktie deutlich in die Hšhe schnellen lassen. Nach einem Plus von 6,04 US-Dollar oder 9,87 Prozent ging das Papier mit 67,21 US-Dollar an der Nasdaq aus dem Handel. In Frankfurt lag der Schlusskurs von 53,92 Euro um 3,75 Euro oder 7,47 Prozent Ùber dem vom Vortag.

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