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Analysten sorgen sich um Apples Entwicklungsausgaben

16.03.2006 | 13:32 Uhr |

Apple hat im abgelaufenen Fiskaljahr 2005 zwar 534 Millionen US-Dollar für Forschung und Entwicklung (R&D) ausgegeben und damit rund 24 Prozent mehr als im Jahr 2001, der R&D-Etat wächst aber nicht so stark wie der Gesamtumsatz des Unternehmens.

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Analysten geraten daher in Sorge, dass Apple langfristig an Innovationskraft verliere, berichtet TheStreet.com. Noch im Vorjahr gab Apple 3,8 Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus, im Jahr 2005 nur noch 3,2 Prozent. Während die Umsätze zuletzt Jahr für Jahr um durchschnittlich 27 Prozent stiegen, legte der R&D-Etat nur um 5,6 Prozent im Jahresdurchschnitt zu. "Das ist fast schon Stillstand", meint Crawford Del Prete von IDC, Apple dürfe sein Entwicklungsbudget nicht auf 1,5 oder 2 Prozent des Umsatzes zurückgehen lassen. Apples Konkurrenten wie HP. Sony und Microsoft gäben mehr für Forschung und Entwicklung aus, sowohl absolut als auch bezogen auf den Jahresumsatz. Roger Kay von Endpoint Technologies legt jedoch mehr Wert auf die Qualität der Entwicklung. Schaue man genau auf Microsoft, fände man sicher jede Menge verschwendete R&D-Gelder. Apple bekomme für seine Investitionen in Forschung und Entwicklung beste Ergebnisse.

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