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Analystin hält Mac Pro für Statussymbol

20.12.2013 | 10:00 Uhr |

Professionelle Anwender haben lange auf ihn gewartet und müssen sich zumindest mit der Auslieferung noch bis Januar gedulden: Der Mac Pro verspricht ein neues Level der Rechenleistung. Der MacPro soll laut einer Analystin jedoch mehr zum Statussymbol als zum großen Erfolg werden.

Die Analystin Laura DiDio von Information Technology Intelligence Consulting rechnet jedoch nicht mit einem großen Verkaufserfolg und auch nicht damit, dass Mac-Anwender die Highend-Maschine wirklich brauchen. Stattdessen werde der Mac Pro zu einem Statussymbol, meint DiDio: "In einem gewissen Sinne wird der Mac Pro, dieser Darth-Vader-Desktop, zu einem Hightech-Äquivalent des Air-Jordan-Turnschuhs." Zu seinem Preis von 3.000 oder 4.000 Euro werde sich der Mac Pro nicht in Massen verkaufen, aber sich als Statussymbol anbieten. Der Desktop-Markt schrumpfe zwar, sei aber noch lebendig und Apple verstehe es, Kunden anzusprechen und Preispunkte zu setzen, die sich andere Hersteller nicht zutrauen würden. Immerhin sieht DiDio den Mac Pro als "etwas völlig verschiedenes" an, mit einem eigenwilligen Design und Highend-Komponenten. Der Mac Pro würde Dinge erledigen können, zu denen andere Geräte nicht fähig sind.

Der Mac Pro scheint indes begehrt zu sein, zumindest dürfte die Nachfrage das verfügbare Angebot übersteigen. Wer seinen Rechner gestern bestellte, bekam als Liefertermin den Januar genannt, mittlerweile gibt Apple in seinem Online Store den Februar als Termin für die Auslieferung an.

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