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Weitere Angaben der Hersteller zum Update auf Ice Cream Sandwich

26.10.2011 | 13:11 Uhr

Langsam wagen erste Hersteller vorsichtige Prognosen für ein Update ihrer Modelle auf die neue Version des Google-Betriebssystems Android 4.0 Ice Cream Sandwich.

Android Ice Cream Sandwich
Vergrößern Android Ice Cream Sandwich
© Google

Vor zwei Wochen stellten Google und Samsung das Galaxy Nexus vor, das erste Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Android 4.0 , in Entwicklerkreisen auch Ice Cream Sandwich (ICS) genannt. Nach Aussage von Google läuft ICS theoretisch auf jedem Smartphone, das auch Android 2.3 Gingerbread unterstützt. Praktisch ist es aber nicht ganz so einfach, denn die unterschiedliche Hardware der Telefone erfordert eine Anpassung des Systems durch die Hersteller.

Doch mittlerweile haben einige Unternehmen erste konkrete Aussagen zu einem Update auf Android 4.0 gemacht. Allen voran will Motorola das neue Betriebssystem für seine Smartphones und Tablets ausliefern. Die ersten Geräte, die das Update bekommen, werden die Telefone Motorola RAZR und Droid Bionic sein sowie das Tablet Motorola Xoom, wie das Unternehmen auf seiner Info-Seite zu Update-News bekannt gab. Wann genau Motorola die Updates herausbringen wird, verriet das Unternehmen jedoch nicht. Über Twitter bat der Hersteller um Geduld, man werde innerhalb der ersten sechs Wochen, nachdem Google die finale Version von ICS veröffentlicht hat, weiteres dazu sagen.

Auch Asus und Acer haben haben bereits ein Update für erste Modelle versprochen. Asus kann und wird Android 4.0 auf seine gesamte Eee-Pad-Familie bringen, wie das Blog "eurodroid.com" berichtet . Wann es soweit sein wird, konnte das Unternehmen jedoch nicht sagen. Acer wird seine Tablets Iconia Tab 100 /101 und Iconia Tab 500 / 501 ebenfalls mit einem Update auf ICS versorgen, so das polnische Blog " tablet-online.pl ". Es soll ab Januar 2012 verfügbar sein.

Sony Ericsson hatte bereits vor einigen Tagen bekannt gegeben, das Unternehmen plane zumindest weitere Upgrades für seine 2011er Modelle. Konkreter wollte das Joint Venture aber nicht werden. Bei HTC will man sich dagegen anscheinend noch gar nicht festlegen. Allerdings muss das Unternehmen auch erstmal schauen, wie sich seine hauseigene Oberfläche Sense in die neue Android-Version integrieren lässt und welche Ressourcen das Software-Paket benötigt.

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