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Mehr als 50 Android-Handys für 2010 geplant

14.12.2009 | 11:41 Uhr |

Zirka dreißig Geräte haben die Hersteller bereits für die erste Hälfte 2010 angekündigt. Marktforscher rechnen nun damit, dass Google auch eigene Hardware auf den Markt bringen will und dazu Motorolas Handy-Herstellung übernehmen will.

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© Archos

Analysten erwarten eine Flut von zirka neuen 50 Android-basierten Smartphones für 2010. Ben Wood, ein Marktforscher bei CCS Insight, zählte für 2009 zehn neue Android-basierte Handys rechnet im nächsten Jahr mit einem lawinenartigen Zuwachs.

Wood hat in seinem Bericht alle Ankündigungen der Hersteller zusammengetragen: Acer will in der ersten Hälfte von 2010 gleich fünf oder sechs neue Android-Handys auf den Markt bringen, vermeldete ein Pressesprecher von Acer am letzten Donnerstag. Sony Ericsson hat die Auslieferung seines ersten android-basierten Smartphones Xperia X10 für das erste Quartal 2010 angekündigt und bereits angedeutet, dass weitere folgen werden. HTC will fünf neue Android-Geräte in der ersten Jahreshälfte vorstellen und von Motorola erwartet Woods im gleichen Zeitraum die Einführung von mindestens zehn solcher Handys.

Motorola gilt als Hauptbefürworter von Android und CCS Insight rechnet damit, dass Google Motorolas Smartphone-Sparte zu übernehmen versucht, um eigene Hardware auf den Markt zu bringen.

Während die Flut von Android-Handys die Preise drastisch sinken lassen wird und CCS Insight mit Preisen von unter 100 Euro auch ohne Netzbetreiberangebote bereits in den ersten beiden Quartalen von 2010 rechnet, glaubt Woods nicht an große Unterschiede in der kommenden Modellvielfalt.

Auf Woods Kommentar im Bericht, dass er Googles Zulassungsverfahren für die Android-Plattform für zu undurchsichtig hält, hat Google prompt Stellung genommen: "Android ist ein Open-Source-Projekt und der Quellcode kann von source.android.com geladen werden. Jeder Interessent ist willkommen, Fehler zu berichten, Fragen zu stellen, Erweiterungen zur Verfügung zu stellen, die Dienstprogramme auf der Webseite einzusetzen und der Mail-Liste beizutreten.", reagierte Google in einer E-Mail.

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