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Geplatztes iPhone 3G Ssoll Franzosen verletzt haben

13.08.2009 | 15:28 Uhr

Das iPhone ist heiß. Manchmal wird es auch zu heiß. Einem Franzosen soll das neu gekaufte iPhone 3GS jetzt sogar in der Hand explodiert sein.

iPhone geplatzt: Franzose durch Glassplitter verletzt
Vergrößern iPhone geplatzt: Franzose durch Glassplitter verletzt

Es habe geknackt und auf dem Display seien Risse entstanden, sagte der 18-jährige der französischen Zeitung La Provence. Als er sich das Gerät genauer anschauen wollte, verletzte ihn ein Glassplitter aus dem Touchscreen am Auge. Während seine Mutter ihn nach Rücksprache mit einem befreundeten Augenarzt behandelte, seien auf dem Display immer mehr Risse entstanden, so der junge Mann.

iPhone geplatzt: Franzose durch Glassplitter verletzt.
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Als die Mutter in den darauf folgenden Tagen bei der Apple -Hotline anrief, um den Vorfall zu klären, wiegelte man sie mit den Worten ab, das sei unmöglich. Erst auf Nachfrage der Zeitung gab ein Sprecher des Unternehmens zu, dass sich bereits mehrere Kunden beschwert hätten, ihr iPhone 3GS würde zu heiß. In der Regel tauscht der Hersteller solche Geräte aus. Ein iPhone, das explodiert wäre, sei ihm aber völlig neu.

Solche Beschwerden scheinen einen realen Hintergrund zu haben. Bereits im Juni gab es erste Berichte über zu heiße Akkus beim iPhone 3GS, aufgrund derer sich die Rückseite des Apple-Handys verfärbt. Der Schaden tritt nur bei weißen iPhones auf, bei der schwarzen Variante ist er nicht zu erkennen. Das berühmte US-amerikanische Technikmagazin Wired hat außerdem Foren-Einträge entdeckt, in denen sich weitere Nutzer über starke Hitzeentwicklung beschweren. Sie machen Spiele und die GPS-Nutzung dafür verantwortlich.

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