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Angry-Bird-Entwickler entlässt 260 Mitarbeiter

27.08.2015 | 09:21 Uhr |

Rovio wollte neben dem Spieleentwickler noch Vergnügungsparkbetreiber, Getränkeproduzent etc. sein. Die Idee ist gescheitert.

Der finnische Spieleenwickler Rovio hatte mit seinen „Angry Birds"-Spielen großen Erfolg, hat sich aber nach eigenen Angaben in zu vielen Geschäftsbereichen betätigt. Jetzt muss das Unternehmen 260 weitere Angestellte entlassen, bereits Ende 2014 mussten 130 Angestellte gehen.

Laut CEO Pekka Rantala will sich das Unternehmen auf seine Kernbereiche Games, Werbung und Merchandising konzentrieren. Von den Entlassungen sind alle Unternehmensbereiche betroffen, ausgenommen ist allerdings das Team, das den Angry-Birds-Kinofilm produziert. Das im Juli erschienene Spiel Angry Bird 2 wurde nach Angaben von Rovio über 50 Millionen Mal heruntergeladen. Allerdings ist das Spiel kostenlos und soll per In-App-Käufen Einnahmen bringen. Auf der App-Store-Liste der umsatzstärksten Apps ist es aktuell auf Platz 38, im Play-Store in der „Erfolgreich"-Liste auf Rang 89.

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