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Angry-Birds-Macher weisen Schnüffelvorwürfe zurück

30.01.2014 | 06:28 Uhr |

Die Macher von Angry Birds haben sich nun zu den Berichten geäußert, laut denen Geheimdienste die Nutzer der beliebten Spiele-Apps ausspähen.

Den jüngsten Enthüllungen aus den Dokumenten des NSA-Whistleblowers Snowden zufolge sollen der US-Geheimdienst NSA und dessen britischer Pendant GCHQ die Nutzer beliebter Apps wie Angry Birds ausspionieren . Die Macher von Angry Birds haben sich mittlerweile zu den Berichten geäußert. In der Mitteilung betont das in Finnland ansässige Unternehmen Rovio, dass es mit keinem staatlichen Geheimdienst zusammenarbeite oder Daten zur Verfügung stelle.

Aus Sicht von Rovio könnte die vorgeworfene Ausspähung der Nutzer über Werbenetzwerke von Dritt-Herstellern erfolgt sein. Rovio betont dabei, dass derartige Netzwerke in Millionen von kommerziellen Websites und mobilen Applikationen eingesetzt werden. Sollten die Geheimdienste daher diese Netzwerke tatsächlich ausspähen, dann seien alle Nutzer betroffen, unabhängig davon, mit welchem Gerät sie auf eine Website oder einen Dienst zugreifen, die diese Netzwerke nutzen.

"Das Vertrauen unserer Fans ist das Wichtigste für uns und wir nehmen den Datenschutz sehr ernst", schreibt Rovio-Chef Mikael Hed und kündigt an, dass die Zusammenarbeit mit den Dritt-Herstellern von Werbenetzwerken dahingehend überprüft werde, ob diese Netzwerke für Spionagezwecke genutzt werden.

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