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Angst vor Identitätsdiebstahl schadet Online-Geschäft

25.10.2005 | 10:01 Uhr

Die meisten Online-Einkäufer würden Web-Shops meiden, bei denen sich die Vertraulichkeit ihrer persönlichen Daten nachweislich als gefährdet erweist.

Wer sich nicht um die Sicherheit der vertraulichen Daten seiner Kunden kümmert, riskiert Umsatzverluste. Das belegte eine von Sun Microsystems initiierte Studie, an der rund 2000 US-amerikanische Internet-Nutzer teilgenommen haben. Demnach planen zwei Drittel der Befragten, in dieser Weihnachtssaison via Web einzukaufen - 14 Prozent von ihnen wollen sogar über die Hälfte ihrer Einkäufe online tätigen. Immerhin 67 Prozent der Interviewten gaben allerdings an, dass sie Online-Shops, bei denen sich herausstellt, dass ihre persönlichen Daten gefährdet sind, nicht mehr frequentieren zu wollen. Aus demselben Grund würde übrigens auch die Hälfte der Umfrageteilnehmer einen Wechsel des Finanzdienstleisters in Erwägung ziehen.

Die konsequente Haltung auf Seiten der Internet-Nutzer ist laut Studie nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass diesen die Gefahren des Identitätsdiebstahls zunehmend bewusst werden. Immerhin 34 Prozent der Befragten gaben an, selbst bereits Opfer geworden zu sein oder zumindest eines zu kennen. 83 Prozent sind zudem überzeugt, dass die Gefahr des Identitätsklaus in der Weihnachtszeit steigt. Ausgeführt wurde die Studie von Harris Interactive . (kf)

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