Angst vor Microsoft - Bieterschlacht um Yahoo
Während Microsofts CEO Steve Ballmer Yahoo drängt, eine schnelle Entscheidung zu fällen, buhlen andere um noch die Aufmerksamkeit des Suchmaschinenbetreibers.
44,6 Milliarden US-Dollar hat der Windows-Hersteller für eine Übernahme geboten, anscheinend ist das aber nicht die einzige Offerte - die Gerüchteküche brodelt an der Wall Street. ComCast, News Corp. und NBC Universal hätten die Spekulationen zurück gewiesen, sie würden sich an der Bieterschlacht um Yahoo beteiligen, schreibt die Zeitung San Francisco Chronicle. Laut Scotsman.com sollen aber auch InterActiveCorp und Apple an einer Übernahme interessiert sein, Yahoo-Chef Jerry Yang sei vor allem einer Zusammenarbeit mit Steve Jobs nicht abgetan. In einer Stellungnahme auf der Yahoo-Webseite jedenfalls macht Yang deutlich, dass noch keine Entscheidung gefällt wurde: "Der Aufsichtsrate untersucht alle strategischen Alternativen und wird die Möglichkeit wählen, die unseren Anteilhabern den größten Nutzen bringt." In der Zwischenzeit machen Kunden ihr Entsetzen über die drohende Übernahme durch Microsoft deutlich, insbesondere Mitglieder der Foto-Community Flickr: Spiegel Online zeigt in einer Fotostrecke die Proteste in Bildern.




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