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Apple veröffentlicht Antennen-Messergebnisse

19.07.2010 | 07:05 Uhr |

Neben dem Vergleich mit drei iPhone-Konkurrenten bietet die neue Webseite einen faszinierenden Einblick in Apples futuristische Test-Laboratorien.

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Wenige Minuten nach Ende der Pressekonferenz von Apple am letzten Freitag zur Erklärung und Behebung der iPhone 4 Antennen-Probleme hat Apple ein Streaming-Video der Konferenz auf seiner Webseite veröffentlicht. Zwar fehlt die abschließende Diskussion mit den Pressevertretern, aber zeigt ansonsten die gesamte Präsentation von Steve Jobs.

Zusätzlich zu dem Video hat Apple auch eine neue Seite über die Antennenleistung des iPhone 4 hochgeladen, die anschaulich den Verlust der Signalstärke verschiedener Smartphones je nach Handposition des Anwenders - inklusive dem iPhone 4 - darstellt. Die in der Abzeige verwendeten iPhone-Geräte 4 und 3GS nutzen beide die neue iOS-Version 4.0.1, die am letzten Donnerstag freigegeben wurde. Als Vergleichsmodelle setzt Apple drei Smartphones ein, die alle seit November 2009 auf dem Markt sind: Das Bold 9700 von Blackberry, das Droid Eris von HTC und das Omnia II von Samsung. Laut dem Bericht von Apple verlieren all diese Geräte der Konkurrenz bei entsprechenden Handpositionen zwischen drei und vier Signal-Balken, während im Vergleich das iPhone 3GS und iPhone 4 nur um jeweils zwei Balken der Empfangsanzeige absinkt.

Besonders faszinierend ist der Einblick, den Apple zum ersten Mal in seine Testlaboratorien gewährt, in denen Apple alle Bedingungen zur Beeinflussung der Antennen-Leistung getestet haben will. Apple verfügt über weltweit 17 völlig abgeschirmte Testräume, die direkt aus James Bond Filmen zu stammen scheinen. Zusätzlich berichtet Apple auch von den weltweit durchgeführten Tests in normaler Umgebung, die Szenarien wie Städte mit hoher Mobil-Telefonnutzung, Verhalten des Geräts bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Gegenden unterschiedlicher Funknetzabdeckung umfassen. Apple ist sich sicher, fast alle echten Einsatzbedingungen getestet zu haben und hat dafür die Ergebnisse für Signal-Qualität, Unterbrechungen, Verbindungs-Aufbau und -Abbau und Übertragungsdauer aufgezeichnet. Apple bestätigt die Aussage von Steve Jobs, dass die Firma zirka 100 Millionen US-Dollar und tausende von Test-Stunden investierte, um das iPhone zu perfektionieren.

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