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Antispam-Firma will Adressen-Sammler verklagen

26.04.2007 | 16:53 Uhr |

Das Unternehmen Unspam Technologies hat Klage im amerikanischen Virginia eingereicht. Es möchte die Identitäten von Personen aufdecken, die im Auftrag von Spammern E-Mail-Adressen im Internet sammeln. Diese sollen zu den eigentlichen Spammern führen.

Der Anwalt Jon Praed sagte , man wolle die Identität derjenigen aufdecken, die E-Mail-Adressen für Spamattacken sammeln. Diese sollen dann den Weg zu den Urhebern von Spam weisen. Unspam Technologies betont, dass es rund 20.000 Kunden vertrete. Die Klage sei keine PR-Kampagne eines Internet Service Providers, so das Unternehmen in einer Erklärung.

Unspam Technologies bietet den Dienst Honey Pot an, der Spam-Fallen im Netz aufstellt. Eine kostenlose Software erstellt Webseiten mit erfundenen E-Mail-Adressen, so genannte Honey Pots, und registriert die IP-Adressen von Spam-Robots, die das Netz nach E-Mail-Adressen durchpflügen.

Das Unternehmen will erreichen, dass die Internet Service Provider anhand der IP-Adressen die Identität der Adressensammler aufdecken. In Virginia waren in der Vergangenheit bereits einige Klagen gegen Spammer erfolgreich.

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