HTML-Seiten lassen sich auch in Texteditoren zusammenbasteln. Fortgeschrittene Applikationen bieten in Bezug auf Cascading Style Sheets die Annehmlichkeit, dass der Inhalt eines Style Sheets nicht manuell zusammenkompiliert werden muss, sondern sich auf ähnliche Weise erstellen lässt wie etwa ein Format in Indesign oder Word. Dreamweaver CS4 offeriert hier nicht nur ähnliche Gestaltungsmethoden wie Indesign und Xpress. Auch der Quellcode einer Webseite ist in Dreamweaver stets präsent. Die Regel "What You See Is What You Get" betrifft nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die beim Seitenaufbau verwendeten HTML- und CSS-Tags. Positiv bemerkbar macht sich die Wysiwyg-Erstellungsweise beim Anlegen von Formatierungen: Die Layoutvorschau ermöglicht jederzeit eine visuelle Kontrolle darüber, wie sich welche CSS-Eigenschaft konkret auswirkt.
Vereinzelte Limitierungen und Darstellungsabweichungen lassen sich durch zwei Mittel umgehen: Durch das Testen in unterschiedlichen Browsern und durch einen Verzicht auf fragile oder ungewöhnliche Style Sheets. Wichtig für den gelungenen Webauftritt sind schließlich auch jene "Typo-Basics", die unabhängig von Style Sheet-Attributen für ein gutes Erscheinungsbild sorgen: klare Kontraste zwischen Schrift und Hintergrund, korrekt umgesetzte Umlaute, Apostrophe und Zusatzzeichen, eindeutige Textgliederungen inklusive angemessene Absatzunterteilungen sowie der Verzicht auf zu "schnörkelige", sprunghafte Auszeichnungstechniken.
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