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Anzeigenumfang um sechs Prozent gesunken

21.06.2001 | 00:00 Uhr |

München/dpa- Wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin mitteilte, sind die Anzeigenumfänge im ersten Quartal um mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallen. BDZV-Hauptgeschäftsführer Volker Schulze erklärte, zumindest in Westdeutschland könne von einem Prozess der Konsolidierung gesprochen werden. Im letzten Jahr hätten eine allgemeine Börseneuphorie, Anzeigen zu Firmenübernahmen, Werbung für Start-Up-Unternehmen sowie für Telekommunikation und Strom zu einem überdurchschnittlichen Anstieg beigetragen. Gegenüber dem ersten Quartal 1999 seien die Anzeigenumfänge in den ersten drei Monaten dieses Jahres um mehr als zwei Prozent gestiegen. Als geradezu dramatisch und sehr Besorgnis erregend bezeichnete der BDZV dagegen die Entwicklung bei den Zeitungen in Ostdeutschland. Auf Grund der dortigen schwierigen wirtschaftlichen Lage sei das Anzeigenaufkommen in den ersten drei Monaten 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zurückgegangen.(dpa)

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